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Panik im Vorort – was soll ich tun
Ich hab vor, heute Abend zur Uni-Party zu gehen, weil das der einzige Ort ist, wo ich mich nicht so ganz allein fühle. Aber irgendwie kommt mir die Vorstellung, plötzlich in der Menge zu stehen, die mich an die letzte Tinder-Exzesse erinnert, die mich total aus der Bahn wirft. Ich weiß, ich bin jetzt seit 25 Tagen clean, aber das Gefühl, das ich von jemandem gebraucht werden muss, ist immer noch ein Teil von mir, der sich nicht so leicht schaltet. Ich hab schon ein paar Tage lang versucht, das mit Musik und ein bisschen Ablenkung zu umgehen, aber heute Abend will ich nicht einfach wegschlafen.
Also frage ich euch: Wie geht ihr mit dem Drang um? Gibt es ein kleines Ritual oder einen Trick, den ihr benutzt, wenn die Stimmung steigt und ihr euch wünscht, etwas zu trinken oder jemandem zu zeigen, dass ihr wichtig seid? Ich hab gehört, manche Leute nutzen einen „Notfall-Plan“, bei dem sie sich einen Keks, ein Glas Wasser und einen Freund rufen, wenn der Kopf zu laut wird. Ich bin nicht sicher, ob das bei mir funktioniert, weil ich in letzter Zeit das Gefühl habe, dass ich nicht genug habe, wenn ich mich selbst nicht als „nützlich“ sehe.
Ich bin echt neugierig, wie ihr das meistert, wenn die Party beginnt. Und falls jemand ein paar Tipps hat, wie man die ersten 30 Minuten ohne den „Craving“ durchkommt, bin ich ganz Ohr. Ich will nicht, dass es zu einer akuten Krise kommt. Danke schon mal!
