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Öffentlich lesbarer Thread
Mein Sohn kifft wieder – ich fühle mich völlig überfordert
Von ines_witwevor 20 Min.💬 0❤️ 0
Ich sitz hier am Sonntagnachmittag, das Licht fällt schief durch das Fenster und das Summen vom Kuhlschrank erinnert mich daran, wie still das Haus seit dem Tod von meinem Mann ist. Vor ein paar Tagen hab ich hier im Forum geschrieben, dass mein Sohn wieder angefangen hat zu kiffen, und jetzt geht das Ganze fast schon uberhand. Er ist 25, lebt noch bei mir, und seit dem Jobverlust vor drei Monaten raucht er Tag fur Tag, manchmal bis tief in die Nacht. Ich weiß, dass ich ihn nicht verurteilen kann – ich habe selbst erlebt, wie schnell das Leben kippen kann, wenn Substitution plötzlich fehlt. Aber ich habe das Gefühl, dass ich kaum noch Grenzen setze, und das macht mich fertig.
Gestern kam er mit einer Tüte nach Hause, wir haben kurz geredet, ich wollte ihm sagen, dass er Hilfe braucht, und dann… ich hab einfach nur nciht mehr weitergewusst. Ich habe Angst, dass er irgendwann das Gleiche tut wie mein Mann, dass er sich in den Opioiden verliert, weil die Lebenslage immer schlechter wird. Und dann die Rechnungen – die Mahnungen vom Krankenhaus, die Schulden, die ich jetzt allein tragen muss.
Wie schafft ihr es, eure Kinder zu schützen, ohne sie zu erdrucken? Gibt es etwas, das ihr in so einer akuten Situation gemacht habt, das zumindest ein bisschen Halt gibt... vielleicht kennt das jemand hier auch.
Mein Sohn kifft wieder – ich fühle mich völlig überfordert
Von ines_witwe · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Ich sitz hier am Sonntagnachmittag, das Licht fällt schief durch das Fenster und das Summen vom Kuhlschrank erinnert mich daran, wie still das Haus seit dem Tod von meinem Mann ist. Vor ein paar Tagen hab ich hier im Forum geschrieben, dass mein Sohn wieder angefangen hat zu kiffen, und jetzt geht das Ganze fast schon uberhand. Er ist 25, lebt noch bei mir, und seit dem Jobverlust vor drei Monaten raucht er Tag fur Tag, manchmal bis tief in die Nacht. Ich weiß, dass ich ihn nicht verurteilen kann – ich habe selbst erlebt, wie schnell das Leben kippen kann, wenn Substitution plötzlich fehlt. Aber ich habe das Gefühl, dass ich kaum noch Grenzen setze, und das macht mich fertig.
Gestern kam er mit einer Tüte nach Hause, wir haben kurz geredet, ich wollte ihm sagen, dass er Hilfe braucht, und dann… ich hab einfach nur nciht mehr weitergewusst. Ich habe Angst, dass er irgendwann das Gleiche tut wie mein Mann, dass er sich in den Opioiden verliert, weil die Lebenslage immer schlechter wird. Und dann die Rechnungen – die Mahnungen vom Krankenhaus, die Schulden, die ich jetzt allein tragen muss.
Wie schafft ihr es, eure Kinder zu schützen, ohne sie zu erdrucken? Gibt es etwas, das ihr in so einer akuten Situation gemacht habt, das zumindest ein bisschen Halt gibt... vielleicht kennt das jemand hier auch.