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DMT‑Trip und das Bild meiner Mutter – was, wenn ich dort mehr sehe
Also ich sitz hier am Samstagmorgen, die Sonne dringt durch das Fenster im Zimmer von meiner WG und ich überleg, ob ich mir eigentlich nochmal was mit DMT gönnen soll. Ich bin ja seit 412 Tagen clean – das fühlt sich an wie ein kleiner Sieg, aber gleichzeitig drückt das alte Verlangen irgendwie immer noch ein bisschen im Nacken, besonders wenn ich an die Momente denke, wo ich mit den Joints im Kiez abgehangen hab. Wallah, das war früher meine Flucht, jetzt ist es eher so ein inneres Ziehen, das nach etwas Tieferem fragt.
Letzte Woche hat mich ein Freund von einem Ayahuasca‑Retreat erzählt, und ich hab angefangen zu recherchieren, was so ein DMT‑Trip eigentlich bedeutet. Da kommt mir sofort das Bild meiner Mama in den Kopf, die immer sagt, ich sei die „Brave“, die alles gut macht. Ich frage mich, ob das … ob das, was ich dort sehen könnte, mir hilft, diese Maske ein bisschen abzulegen, oder ob ich nur noch tiefer in den Druck von außen rutsche.
Habt ihr schon mal so einen Trip gemacht, wo ihr plötzlich eure Eltern oder eure Kindheit klar vor Augen hattet? Wie hat das bei euch gewirkt, hat’s euch irgendwie befreit oder eher noch mehr Verwirrung gebracht? Und was würdet ihr jemandem raten, der gerade überlegt, ob er den Schritt wagen soll, während er noch im Studium steckt und versucht, den Alltag zu managen? Ich bin echt neugierig, wie ihr das erlebt habt und ob ihr Tipps habt, wie man das Ganze mit den eigenen Verpflichtungen vereinbaren kann. 🙏
