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Öffentlich lesbarer Thread
nochmal dieser eine Abend im club... warum tut man sich das an...
Von sabrina_koksvor 56 Min.💬 0❤️ 0
mal direkt, Hey Leute,
ich sitz hier und muss echt nochmal über diese ganze Kokain-Nummer nachdenken. Hab ja schon erzählt, wie ich in der Gastro mit dem Zeug angefangen hab, als Barkeeperin halt. War ja quasi Teil des Jobs, oder so hab ich mir das immer eingeredet. Wenn du den ganzen Abend auf den Beinen bist, nonstop Leute bedienst, dann war Koks halt die "Funktionsdroge", damit du überhaupt durchhältst. Und klar, das Umfeld hat auch nicht gerade geholfen. Überall war es verfügbar, alle haben es genommen. Man dachte, das gehört dazu, das ist normal.
Aber wenn ich jetzt zurückdenke, was für ein krasser Teufelskreis das war. Erst die Energie, die man sich "holt", und dann das Abstürzen, die Panik, die man nur mit noch mehr Stoff oder eben den Benzos, von denen ich auch schon erzählt hab, in den Griff kriegen konnte. Dieses Hin und Her, diese Achterbahn... Echt krass. und was man seinem Körper. und seiner Psyche da antut.
Ich war ja letztens wieder mal mit Freunden unterwegs, nichts Großes, nur ein Barbesuch. Und da war es wieder. Die Musik, die Stimmung, und dann der Blickkontakt mit jemandem, der gerade was "angereicht" hat. In dem Moment war es, als ob mein Gehirn kurz aussetzt. Dieses Verlangen, diese Erinnerung an das Gefühl, so "funktionieren" zu können. Aber dann kam sofort die Panik danach: Was, wenn ich schwach werde? Was, wenn ich das jetzt doch mache?
Ich hab mich dann erstmal auf die Toilette verzogen und tief durchgeatmet. Hab mir immer wieder gesagt, dass ich das nicht mehr brauche, dass ich jetzt seit fast fünf Monaten clean bin und das mein Leben ist. Es ist so eine Gratwanderung, oder? Gerade wenn man aus einem Umfeld kommt, wo Sucht so gut versteckt oder sogar glorifiziert wird. Man muss sich immer wieder bewusst machen, warum man aufgehört hat.
Habt ihr das auch so? Dieses Gefühl, dass die alten Muster immer wieder anklopfen, selbst wenn man schon so lange clean ist? Wie geht ihr damit um, wenn die Versuchung so präsent ist?
nochmal dieser eine Abend im club... warum tut man sich das an...
Von sabrina_koks · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
mal direkt, Hey Leute,
ich sitz hier und muss echt nochmal über diese ganze Kokain-Nummer nachdenken. Hab ja schon erzählt, wie ich in der Gastro mit dem Zeug angefangen hab, als Barkeeperin halt. War ja quasi Teil des Jobs, oder so hab ich mir das immer eingeredet. Wenn du den ganzen Abend auf den Beinen bist, nonstop Leute bedienst, dann war Koks halt die "Funktionsdroge", damit du überhaupt durchhältst. Und klar, das Umfeld hat auch nicht gerade geholfen. Überall war es verfügbar, alle haben es genommen. Man dachte, das gehört dazu, das ist normal.
Aber wenn ich jetzt zurückdenke, was für ein krasser Teufelskreis das war. Erst die Energie, die man sich "holt", und dann das Abstürzen, die Panik, die man nur mit noch mehr Stoff oder eben den Benzos, von denen ich auch schon erzählt hab, in den Griff kriegen konnte. Dieses Hin und Her, diese Achterbahn... Echt krass. und was man seinem Körper. und seiner Psyche da antut.
Ich war ja letztens wieder mal mit Freunden unterwegs, nichts Großes, nur ein Barbesuch. Und da war es wieder. Die Musik, die Stimmung, und dann der Blickkontakt mit jemandem, der gerade was "angereicht" hat. In dem Moment war es, als ob mein Gehirn kurz aussetzt. Dieses Verlangen, diese Erinnerung an das Gefühl, so "funktionieren" zu können. Aber dann kam sofort die Panik danach: Was, wenn ich schwach werde? Was, wenn ich das jetzt doch mache?
Ich hab mich dann erstmal auf die Toilette verzogen und tief durchgeatmet. Hab mir immer wieder gesagt, dass ich das nicht mehr brauche, dass ich jetzt seit fast fünf Monaten clean bin und das mein Leben ist. Es ist so eine Gratwanderung, oder? Gerade wenn man aus einem Umfeld kommt, wo Sucht so gut versteckt oder sogar glorifiziert wird. Man muss sich immer wieder bewusst machen, warum man aufgehört hat.
Habt ihr das auch so? Dieses Gefühl, dass die alten Muster immer wieder anklopfen, selbst wenn man schon so lange clean ist? Wie geht ihr damit um, wenn die Versuchung so präsent ist?