Öffentlich lesbarer Thread
Wer hat noch das Gefühl, im eigenen Kopf zu ersticken
Ich bin neu hier, also kurz zu mir: Ich heiße Laura, 30, komme aus einem kleinen Ort im Süden und bin seit vier Jahren von meinem ehemaligen Partner getrennt – er war ein kokainsüchtiger Mann. Ich hab die ganzen Lügen geglaubt, bis ich selbst fast verrückt wurde. Seitdem versuch ich, meine Gedanken zu sortieren und zu verstehen, wie ich weiterleben kann, ohne ständig in den alten Mustern zu stecken.
Die letzten Wochen waren ein Mix aus Hoffnung und totaler Erschöpfung. Jeden Morgen, wenn die Sonne durch das alte Vorhanggewebe blinzelt, spür ich das Zittern in meiner Hand, wenn ich versuch, den Tag zu starten. Manchmal fühl ich mich wie ein Blatt im Sturm, das einfach nicht mehr weiß, wo es hinfliegt. Und das ist das Schlimmste: Ich kann nicht mehr richtig atmen, weil ich immer noch an die vielen Versprechen denke, die er mir gegeben hat – und dann wieder gebrochen hat.
Ich habe hier schon ein paar Posts geschrieben, zum Beispiel über den Umgang mit seinen Eltern, die immer noch an ihn glauben, und über die Angst, wenn er zur Substitution geht. Aber heute will ich einfach nur wissen: Wie geht ihr mit diesem ständigen Druck um, dass man nie richtig loslassen kann? Gibt es Momente, in denen ihr euch wenigstens ein kleines Stück Freiheit gönnt, ohne Schuldgefühle? Ich würde mich freuen, von euren Erfahrungen zu hören. ❤️
Wenn es akut gefährlich wird: bitte sofort den Notruf 112 oder die TelefonSeelsorge 116 123 kontaktieren.
