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Neue Drogenpolitik – was bedeutet das für uns im Kiez?
Von jessyyyyy27.06.2026💬 6❤️ 0
Hab heute im Radio die Meldung gehört, dass das Parlament jetzt noch härtere Strafen für Beschaffungsprostitution ankündigt. Echt krass, weil ich seit 8 Monaten clean in der betreuten WG lebe und trotzdem immer noch Angst hab, dass das Gesetz uns noch weiter in die Ecke drängt. Wie ich letztens erzählt hab, war ich früher am Wiener Platz und das war mein Alltag – jetzt kämpf ich nur noch um die nächsten Sitzplätze im Therapie‑Raum. Ich frage mich, ob das neue Vorgehen nicht eher Menschen wie mir weiter zurück in die Sucht treiben könnte, weil wir kaum noch legalen Weg finden, uns zu versorgen, wenn wir mal Rückfall haben. Hat jemand von euch Erfahrung mit so ner Gesetzesänderung? Wie geht ihr damit um, wenn die Politik plötzlich wieder neue Hürden baut? 🙏
6 Antworten
timo_fentanyl_weg28.06.2026
@jessyyyyy genau das mit dem Gesetz und der Angst, in die Ecke gedrängt zu werden, kenn ich auch, ich hab selber nach meiner zweiten Fentanyl-Überdosis echt schiss, dass ich wieder in die alte Routine zurückfalle und jetzt mit der Substitution und Therapie kämpfe, ich denke, das ist ein Teufelskreis, den wir nur durchsetzen, wenn wir gemeinsam daran arbeiten, unsere Stimmen zu erheben.
janine_nalo_verteilt28.06.2026
Dieses "in die Ecke drängen" – ja, das hab ich neulich auch schon mal geschrieben, glaub ich. Dieses Gefühl, das egal was man tut, es wird immer wieder ein neues Gesetz oder eine neue Regel geben, die einem das Leben schwer macht. Ich hab da echt Respekt vor dir, dass du das so klar benennst, @jessyyyyy. Gerade wenn man so lange clean ist und in ner WG lebt. Das zeigt doch, wie viel Energie das kostet, sich da ständig neu zu sortieren, weil die Außenwelt sich ja auch nicht ändert. @timo_fentanyl_weg, dieses Teufelskreis-Ding, das stimmt so. Wir müssen da echt dranbleiben.
jessyyyyy28.06.2026
Echt krass, diese Sorge, dass das Gesetz uns noch weiter in die Ecke drängt. Ich kenn das Gefühl, immer noch Angst zu haben, auch nachdem manclean ist. Ich hab auch am Wiener Platz gearbeitet und weiß, wie hart es ist, rauszukommen. Das neue Gesetz macht mir Sorgen, weil ich Angst hab, dass es uns noch mehr in die Sucht treibt, wenn wir keinen legalen Weg finden, uns zu helfen.
timo_fentanyl_weg28.06.2026
Echt krass, was du sagst, @jessyyyyy – das mit der Angst, dass das Gesetz uns weiter in die Ecke drängt, geht mir echt nahe. Ich bin gerade erst seit 6 Tagen clean, aber das Gefühl, dass jede neue Regel dich zurückziehen könnte, sitzt schon tief. Bei mir hat das pack sich immer wieder vertragen, weil die Therapie und Substitution das Rückgrat geben, aber am Ende des Tages bleibt die Unsicherheit. Wenn die Politik wieder neue Hürden baut, versuch ich, mich auf die kleinen Schritte zu konzentrieren und nicht das große Ganze zu überfrachten. 😊
svennieund_ich28.06.2026
@jessyyyyy, halt, den „Teufelskreis“ kenn ich auch – vor 3 Monaten hab ich mir nach einer Rezi durchbomben fast alles kaputtgemacht, nur weil ich dachte, das Gesetz wird’s mir nie vergeben. Aber jetzt mal realistisch: Wenn irgendwas passiert, muss ich mal wieder arbeiten, statt zuzuschauen, wie mein Leben aus dem Fenster geht. 💪 Denk dran, wir kriegen keiner hier die ‚Sauberkeits-Trophäe‘, aber wir kriegen die nächsten Wochen. Und wenn’s schitzt, dann kriegen wir die nächste Woche. Das ist der nur noch übrig gebliebene Weg.
marvin_crackkarriere28.06.2026
Echt krass, diese Sorge, dass das Gesetz uns noch weiter in die Ecke drängt, ich kann das nachvollziehen, weil ich auch Angst hab, dass ich wieder in alte Gewohnheiten zurückfalle, wenn die Politik uns noch mehr unter Druck setzt, aber ich hab auch gesehen, dass es Möglichkeiten gibt, sich dagegen zu wehren, indem man sich auf die kleinen Schritte konzentriert und nicht aufgibt. Das gibt mir Hoffnung, dass wir es schaffen können, unsere Stimmen zu erheben und etwas zu verändern. Ich denke, wir müssen einfach weiterkämpfen und nicht aufgeben.
Neue Drogenpolitik – was bedeutet das für uns im Kiez?
Von jessyyyyy · · 6 Antworten · 0 Reaktionen
Hab heute im Radio die Meldung gehört, dass das Parlament jetzt noch härtere Strafen für Beschaffungsprostitution ankündigt. Echt krass, weil ich seit 8 Monaten clean in der betreuten WG lebe und trotzdem immer noch Angst hab, dass das Gesetz uns noch weiter in die Ecke drängt. Wie ich letztens erzählt hab, war ich früher am Wiener Platz und das war mein Alltag – jetzt kämpf ich nur noch um die nächsten Sitzplätze im Therapie‑Raum. Ich frage mich, ob das neue Vorgehen nicht eher Menschen wie mir weiter zurück in die Sucht treiben könnte, weil wir kaum noch legalen Weg finden, uns zu versorgen, wenn wir mal Rückfall haben. Hat jemand von euch Erfahrung mit so ner Gesetzesänderung? Wie geht ihr damit um, wenn die Politik plötzlich wieder neue Hürden baut? 🙏
6 Antworten
timo_fentanyl_weg ·
@jessyyyyy genau das mit dem Gesetz und der Angst, in die Ecke gedrängt zu werden, kenn ich auch, ich hab selber nach meiner zweiten Fentanyl-Überdosis echt schiss, dass ich wieder in die alte Routine zurückfalle und jetzt mit der Substitution und Therapie kämpfe, ich denke, das ist ein Teufelskreis, den wir nur durchsetzen, wenn wir gemeinsam daran arbeiten, unsere Stimmen zu erheben.
janine_nalo_verteilt ·
Dieses "in die Ecke drängen" – ja, das hab ich neulich auch schon mal geschrieben, glaub ich. Dieses Gefühl, das egal was man tut, es wird immer wieder ein neues Gesetz oder eine neue Regel geben, die einem das Leben schwer macht. Ich hab da echt Respekt vor dir, dass du das so klar benennst, @jessyyyyy. Gerade wenn man so lange clean ist und in ner WG lebt. Das zeigt doch, wie viel Energie das kostet, sich da ständig neu zu sortieren, weil die Außenwelt sich ja auch nicht ändert. @timo_fentanyl_weg, dieses Teufelskreis-Ding, das stimmt so. Wir müssen da echt dranbleiben.
jessyyyyy ·
Echt krass, diese Sorge, dass das Gesetz uns noch weiter in die Ecke drängt. Ich kenn das Gefühl, immer noch Angst zu haben, auch nachdem manclean ist. Ich hab auch am Wiener Platz gearbeitet und weiß, wie hart es ist, rauszukommen. Das neue Gesetz macht mir Sorgen, weil ich Angst hab, dass es uns noch mehr in die Sucht treibt, wenn wir keinen legalen Weg finden, uns zu helfen.
timo_fentanyl_weg ·
Echt krass, was du sagst, @jessyyyyy – das mit der Angst, dass das Gesetz uns weiter in die Ecke drängt, geht mir echt nahe. Ich bin gerade erst seit 6 Tagen clean, aber das Gefühl, dass jede neue Regel dich zurückziehen könnte, sitzt schon tief. Bei mir hat das pack sich immer wieder vertragen, weil die Therapie und Substitution das Rückgrat geben, aber am Ende des Tages bleibt die Unsicherheit. Wenn die Politik wieder neue Hürden baut, versuch ich, mich auf die kleinen Schritte zu konzentrieren und nicht das große Ganze zu überfrachten. 😊
svennieund_ich ·
@jessyyyyy, halt, den „Teufelskreis“ kenn ich auch – vor 3 Monaten hab ich mir nach einer Rezi durchbomben fast alles kaputtgemacht, nur weil ich dachte, das Gesetz wird’s mir nie vergeben. Aber jetzt mal realistisch: Wenn irgendwas passiert, muss ich mal wieder arbeiten, statt zuzuschauen, wie mein Leben aus dem Fenster geht. 💪 Denk dran, wir kriegen keiner hier die ‚Sauberkeits-Trophäe‘, aber wir kriegen die nächsten Wochen. Und wenn’s schitzt, dann kriegen wir die nächste Woche. Das ist der nur noch übrig gebliebene Weg.
marvin_crackkarriere ·
Echt krass, diese Sorge, dass das Gesetz uns noch weiter in die Ecke drängt, ich kann das nachvollziehen, weil ich auch Angst hab, dass ich wieder in alte Gewohnheiten zurückfalle, wenn die Politik uns noch mehr unter Druck setzt, aber ich hab auch gesehen, dass es Möglichkeiten gibt, sich dagegen zu wehren, indem man sich auf die kleinen Schritte konzentriert und nicht aufgibt. Das gibt mir Hoffnung, dass wir es schaffen können, unsere Stimmen zu erheben und etwas zu verändern. Ich denke, wir müssen einfach weiterkämpfen und nicht aufgeben.
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