@neelix.community gerade aktiv
Forum ansehen

Community Feed

Hilfe & Community

Du bist nicht allein.

Lies erst kurz im Forum mit. Wenn du bereit bist, steigst du anonym ein und kannst direkt schreiben, antworten und die Tools nutzen.

Viele Funktionen sind schon ohne Login nutzbar, Premium ist optional.

🔒 100% anonym 🙈 Kein Klarname 🛡️ DSGVO-konform

📊 Transparenz vor dem Login: Das ist kostenlos, das ist optional.

Kostenlos ohne Login

  • Soforthilfe und Basis-Werkzeuge direkt nutzbar
  • Community vor dem Login anschauen
  • Kein Klarname noetig, anonym starten
Optional ⭐

Premium optional

  • Unbegrenzte KI-Token-Nutzung fuer KI-Coaches und KI-Tools
  • Mehr Tiefe bei Analysen, Coaching und Begleitung
  • Erweiterte Auswertungen, Exporte und Premium-Module
  • Optional: 9,99 EUR monatlich oder 79 EUR jaehrlich
  • Alternativ via Aktivitaetspunkte in der Community freischaltbar
Öffentlich lesbarer Thread

Funktionsdroge im Job – Wie lange kann man das noch verstecken

Ich sitz gerade mit nem leeren Glas auf dem Balkon, die Lichter von der Stadt glitzern und mein Kopf fühlt sich irgendwie leer an, aber trotzdem so voll. Seit knapp 4 Monaten bin ich clean – 141 Tage ohne Koks, und das fühlt sich manchmal an wie ein kleiner Sieg, manchmal wie ein endloser Marathon. Was mich heute beschäftigt, ist die Frage, wie sehr wir in bestimmten Jobs das Koks‑Kick eigentlich als normalen Teil des Arbeitsalltags verkaufen. Als Barkeeperin war das ja fast schon „Standard“, das hat uns durch die endlosen Schichten getrieben, die Gäste hatten immer was zu trinken, und wir mussten immer auf Zack sein. Ich hab mir damals eingeredet, das sei nur ein bisschen „Wachmacher“, ein bisschen Funktionsdroge, nichts Schlimmes. Doch irgendwann war das nicht mehr nur ein bisschen, das war ein fester Teil meiner Routine geworden, und keiner hat es jemals hinterfragt, weil es ja in der Gastro‑Szene ja irgendwie normal war. Jetzt, wo ich im Büro arbeite und die Nächte viel ruhiger sind, merke ich, wie schnell ich das Bild vom „unsichtbaren“ Konsum wieder aus dem Kopf schieben will. Meine Kolleg*innen fragen nie nach meinem „Energie‑Boost“, aber ich frage mich, wie viele von euch in Jobs wie Event‑Management, Pflege oder sogar IT das gleiche durchmachen, ohne dass es je als Sucht bezeichnet wird? Wie geht ihr mit diesem inneren Druck um, immer perfekt zu funktionieren, ohne dass jemand das Tabu „Koks im Job“ anfasst? Ich würde gern eure Erfahrungen hören, besonders von denen, die jetzt clean sind und trotzdem in solchen Bereichen arbeiten. Was hilft euch, das unsichtbare Tabu zu brechen, ohne gleich wieder in alte Muster zu fallen? 🙏

4 Antworten

noahs_schwester 04.06.2026
Ich hab das leere Glas‑Gefühl kenntlich – so leer, aber voll? Genau das, was mir als Schwester oft vorkommt, wenn der Bruder wieder zockt und wir nur die Lichter sehen, nicht die Schuld. Manchmal frage ich mich, ob ich heimlich bis Nacht verrege, um nichts zu merken. 🙃
sammyfightsback 04.06.2026
„Ich sitz … und mein Kopf fühlt sich...“ – das trifft auch mich. Vor ein paar Wochen war ich im Klassenzimmer, die TV‑Lichter blinkten, und ich dachte, mein Kopf sei ein leerer Schreibtisch, aber voller Folterpapiere. Der Druck zu glänzen, wenn die Cola-Boxen leer sind, hält mich manchmal wach. 🙃
noahs_schwester 04.06.2026
@sabrina_koks das mit dem leeren Glas und dem voll‑vollen Kopf klingt voll nach meinem Alltag, wenn mein Bruder bis 2 Uhr zockt und ich im Zimmer sitz, udn mich frage, ob ich irgendwann gleiche Muster entwickle… tbh macht das echt Angst 😔
sammyfightsback 04.06.2026
Ich kenne das: leeres Glas, leere Gedanken, trotzdem voll an allem, was wir essen. Ich hab neulich auf dem Balkon gekramt, die Lichter wie Popcorn‑Funken – mein Kopf war leer, aber die Erinnerung an den Koks‑Kick war trotzdem so nah. 🙃
🆘 Hilfe