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Stigma im Gruppentreff – fühlt sich noch immer komisch

Heute war ich nach der Spätschicht wieder bei unserem wöchentlichen Selbsthilfe‑Treffen im Jugendzentrum. Ich sitz da, 48, aus Leipzig, 426 Tage sauber auf Methadon und merke, dass das Gespräch plötzlich umschwenkt, wenn das Wort "Substitution" fällt. Ein paar Leute nicken zwar, aber ich seh das stille Urteil, das irgendwie sagt: "Du bist ja nicht ganz sauber". Das erinnert mich an meinen Post vor 8 Tagen zu Substitutions‑Stigma, wo ich über die Studie geschrieben hab – da scheint sich nichts geändert zu haben. Wie geht ihr mit so einem Blick um, wenn ihr euch im Raum nicht mehr "akzeptiert" fühlt? Ich hab versucht, das Thema anzusprechen, aber ich war mir unsicher, ob das die Gruppe spalten könnte. Habt ihr Tipps, wie man das Thema offen, aber ohne Drama einbringt? 😊 (war länger nicht hier, falls die sprache holprig ist)
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