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Öffentlich lesbarer Thread

Wie erklärt man der Familie dass man nicht einfach „aufhören“ kann...

Also, letztes Wochenende war bei meiner Mama. Die hat wieder so eine Fragen gehabt – Ärgerige Stimme, die nicht ganz verstohlen. „Warum nicht einfach aufhoeren und zurueck zur…“, bricht sie ab. Weisst du, wie das ist? Wenn die Leute denken, du waerst nur zu faul oder zu unentschuldet, um wirklich zu kaempfen. Ich hab versucht zu sagen, dass Substitution kein Ausweichlicht ist, sondern ein Therapieansatz. Dass ich nicht einfach „mithelfen“ kann, wenn ich noch 431 Tage drauf hab und manchmal dennoch an den Gedanken an das „Pulver“ fühle. Dass es nicht wie bei nem Kaffee ist, wo du einfach aufhören kannst. Aber die Augen der Mama – die sind voll mit Sorge – da faellt nichts mehr ein. Nur: „Aber was ist mit deiner Zukunft?“. Naja, ich weiß nicht wie man das erklärt, ohne dass es wie Ausreden klingt. Hast du so was schon mal erlebt? Wie du das mit Menschen um dich herum angedeutet hast, die nicht mithalten koennen?
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