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Sonntagabend, ein Bier und die alte Versuchung

kurz bevor ich ins bett falle: Ich sitz hier gerade auf dem Balkon in Altona, das Licht ist noch warm und irgendwo drüben hör ich ein paar Leute im Biergarten lachen. Seit ein paar Monaten hab ich echt versucht, den Alk weniger zu trinken – gerade weil ich ja seit 7 Monaten clean von den Opioiden bin und die Substitution läuft gut. Heute war aber so ein typischer Sonntag: nach dem Abendessen kam das „ein oder zwei“ Bier von der Nachbarschaftskiste. Ich weiß, dass ein wenig Alkohol meine Entzugs‑Symptome noch verstärken kann und dass das in Kombination mit meiner Substitutions‑Medikation nicht gerade die beste Kombi ist. Aber irgendwie hat das Gefühl von „normal“ sein, das ein kühles Blondes in der Hand, mich kurz zurück ins alte Muster gezogen. Habt ihr das schon erlebt, wenn das Wochenende plötzlich wieder das „normale“ Trink‑Ritual auslöst, obwohl ihr ja eigentlich clean seid? Was hilft euch, da nicht sofort zu „schnappen“? Ich bin gespannt auf eure Tipps.
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