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Öffentlich lesbarer Thread
Wenn er wieder anfängt zu trinken, fühl ich mich wie ein kleines Mädchen
Von sabine85vor 1 Std.💬 0❤️ 0
Ich weiß nicht mehr weiter, ehrlich. Wir hatten doch gerade erst die Hoffnung, dass es diesmal besser wird. Er ist jetzt seit zwei Wochen wieder in der Klinik, die dritte Therapie und ich hab versucht, mich darauf einzulassen. Diese Hoffnung, dass es endlich mal klappt. Aber dann hab ich gestern diese Nachricht von seiner Schwester bekommen... sie hat ihn gesehen. In der Stadt. Mit einer Flasche. Und ich weiß, es ist erst die dritte Woche, aber mein Herz ist mir sofort in die Hose gerutscht.
Ich hab ihm dann geschrieben, ganz ruhig, hab gefragt, ob alles okay ist. Keine Vorwürfe, echt nicht. Aber er hat nur so ein kryptisches Zeug zurückgeschrieben, dass er mal kurz raus musste, um den Kopf freizukriegen. Und ich weiß genau, was das heißt. Dieser ganze Kampf, die letzte Therapie, die Versprechungen... alles umsonst?
Das schlimmste ist dieses Gefühl, das mich dann überkommt. So eine Mischung aus Wut und tiefer Traurigkeit. Ich fühl mich dann wieder wie ein kleines Mädchen, das Angst hat, dass Papa wieder komisch wird, dass die Stimmung kippt. Die Kinder fragen dann auch gleich, ob Papa wieder krank ist. Und ich muss lügen, muss sagen, dass er sich nur ausruhen muss. Aber sie sind nicht dumm, die merken doch, was los ist.
Ich weiß, ich sollte mich auf meine eigene Therapie konzentrieren, meine Grenzen halten. Wie ich letztens auch geschrieben hab, ich hab ja versucht, nicht wieder die Retterin zu spielen. Aber wenn sowas passiert, dann ist es echt schwer. Dieses ständige Auf und Ab macht mich fertig. Hattet ihr das auch, dass ihr euch bei Rückfällen wie damals, als ihr noch Kinder wart, gefühlt habt? Ich brauch gerade echt ein bisschen Zuspruch.
Wenn er wieder anfängt zu trinken, fühl ich mich wie ein kleines Mädchen
Von sabine85 · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Ich weiß nicht mehr weiter, ehrlich. Wir hatten doch gerade erst die Hoffnung, dass es diesmal besser wird. Er ist jetzt seit zwei Wochen wieder in der Klinik, die dritte Therapie und ich hab versucht, mich darauf einzulassen. Diese Hoffnung, dass es endlich mal klappt. Aber dann hab ich gestern diese Nachricht von seiner Schwester bekommen... sie hat ihn gesehen. In der Stadt. Mit einer Flasche. Und ich weiß, es ist erst die dritte Woche, aber mein Herz ist mir sofort in die Hose gerutscht.
Ich hab ihm dann geschrieben, ganz ruhig, hab gefragt, ob alles okay ist. Keine Vorwürfe, echt nicht. Aber er hat nur so ein kryptisches Zeug zurückgeschrieben, dass er mal kurz raus musste, um den Kopf freizukriegen. Und ich weiß genau, was das heißt. Dieser ganze Kampf, die letzte Therapie, die Versprechungen... alles umsonst?
Das schlimmste ist dieses Gefühl, das mich dann überkommt. So eine Mischung aus Wut und tiefer Traurigkeit. Ich fühl mich dann wieder wie ein kleines Mädchen, das Angst hat, dass Papa wieder komisch wird, dass die Stimmung kippt. Die Kinder fragen dann auch gleich, ob Papa wieder krank ist. Und ich muss lügen, muss sagen, dass er sich nur ausruhen muss. Aber sie sind nicht dumm, die merken doch, was los ist.
Ich weiß, ich sollte mich auf meine eigene Therapie konzentrieren, meine Grenzen halten. Wie ich letztens auch geschrieben hab, ich hab ja versucht, nicht wieder die Retterin zu spielen. Aber wenn sowas passiert, dann ist es echt schwer. Dieses ständige Auf und Ab macht mich fertig. Hattet ihr das auch, dass ihr euch bei Rückfällen wie damals, als ihr noch Kinder wart, gefühlt habt? Ich brauch gerade echt ein bisschen Zuspruch.