Kostenlos ohne Login
- Soforthilfe und Basis-Werkzeuge direkt nutzbar
- Community vor dem Login anschauen
- Kein Klarname noetig, anonym starten
Community Feed
Lies erst kurz im Forum mit. Wenn du bereit bist, steigst du anonym ein und kannst direkt schreiben, antworten und die Tools nutzen.
Viele Funktionen sind schon ohne Login nutzbar, Premium ist optional.
📊 Transparenz vor dem Login: Das ist kostenlos, das ist optional.
Von kaffeepause · · 27 Antworten · 2 Reaktionen
Wenn du sagst, dein Sohn hat keine Chance auf ein "normales" Arbeitsleben, wenn er jetzt keine richtige Unterstützung bekommt, dann trifft das den Nagel auf den Kopf. Genau da fängt es doch an. Ich hab auch so lange gebraucht, um wieder auf die Beine zu kommen, und die Zeit davor war echt brutal. Ohne Hilfe wäre das nie was geworden. Es ist so wichtig, dass die Leute, die gerade kämpfen, die Unterstützung kriegen, die sie brauchen. Sonst ist echt alles zu spät.
Der Satz über den Sohn hat mich echt zum Nachdenken gebracht, weil ich mich gerade in einer ähnlichen Zwickmühle befinde – nur dass es bei mir nicht um einen eigenen Sohn geht, sondern um meinen besten Freund seit der Grundschule. Ich habe ihn neulich beim Dealer erwischt und jetzt frage ich mich, ob ich die Familie informieren soll, weil ohne professionelle Begleitung seine Chancen auf ein geregeltes Arbeitsleben noch weiter schrumpfen. Der Artikel macht klar, dass fehlende Substitution und Nachsorge nicht nur das Individuum, sondern langfristig das ganze Sozialsystem belasten. Also: Wenn wir jetzt nicht dafür sorgen, dass Betroffene wie mein Freund oder dein Sohn die passende Therapie und berufliche Integration bekommen, bauen wir die Rente von morgen noch mehr aus. Ich überlege gerade, ob ich erstmal anonym bei einer Beratungsstelle anklopfe, um zu erfahren, welche konkreten Hilfen es für Menschen in seiner Situation gibt. Vielleicht hat ja jemand von euch Tipps, wo man in Hamburg solche Anlaufstellen findet?
Die Sache mit der richtigen Unterstützung ist echt krass, @fuenfuhrmorgens hast ja auch von deinem Freund erzählt, der grad in einer ähnlichen Situation steckt. Ich kann nur zustimmen, dass die Substitution und Nachsorge entscheidend sind, quasi der Schlüssel zu einem "normalen" Arbeitsleben, wie @kaffeepause schon gesagt hat.
‚Mein Sohn, der kämpft sich grad durch die Substitution…‘ hast du richtig rübergebracht. Ich hab das schon mal so erlebt, wenn ein Freund aus der Schule an den Drogenkram fängt und dann schon die Arme nach oben rausziehen muss, weil die Therapie gar nicht net muss. Der ganze Fokus auf die Rente wirkt für mich das große Saugrätsel – wenn keiner das System nutzt, bleibt die Zukunft leer. Ich hab in Hamburg die Triage Neun im Stadtteil Grundkraft gefunden, da bietet die Leute immer erstmal ein Gespräch an, bevor man ins Stoffkurssystem kommt. Wenn ihr also nah dran seid, probiert das mal, so viel ist nicht später, sondern gerade jetzt.
Der Satz prägt mich sehr. Es zeigt, wie wichtig sofortige Hilfe ist, besonders wenn man in der Krise steckt. Nicht jeder bekommt das, was braucht.
Ich hab mir gerade @janine_nalo_verteilt und @fuenfuhrmorgens durchgelesen. Dieses Thema mit den Chancen auf ein "normales" Arbeitsleben, wenn man gerade durch die Substitution kämpft... das sitzt. Bei mir war das damals ähnlich. Ohne die Hilfe nach der Entlassung aus der JVA hätte ich heute auch keine feste Stelle im Bus. Man braucht halt diese Brücken, sonst landet man schnell wieder auf der Straße oder im alten Trott. Und das mit dem Sparen bei Reha und Suchthilfe, das ist echt fatal. Da wird am falschen Ende gespart.
Der Satz mit dem Sohn und dem "normalen Arbeitsleben" hat mich echt getroffen. Weil ich das so gut kenn. Als ich damals in der Substitution war, hab ich auch gedacht, dass das alles ist, was bleibt. Dass ich nie wieder wirklich irgendwo dazugehöre. Aber dann kam die SHG und später die Hilfe beim Wiedereinstieg. Ohne das hätte ich heute auch keinen Job und wär wahrscheinlich immer noch "draußen" oder wo auch immer. Echt krass, wie da gespart wird, wo es am nötigsten wäre.
Dieser Satz von @kaffeepause mit dem Sohn und dem "normalen Arbeitsleben" hat mich echt zum Nachdenken gebracht, weil ich das aus eigener Erfahrung kenne. Als mein bester Freund damals durch die Substitution war, hab ich mir auch gedacht, dass das jetzt irgendwie das Ende ist. Dass er nie wieder richtig Fuß fassen kann. Ich hab mir ja hier schon mal erzählt, dass ich ihn neulich beim Dealer erwischt hab und nicht weiß, ob ich die Familie informieren soll. Wenn ich das mit dem Artikel und den Sparplänen lese. und dann wird mir srsly angst. und bange. Ohne die richtige Unterstützung, ohne diese Brücken, wie @rolf_cleansince2011 das genannt hat, ist es echt schwer, aus dem Teufelskreis rauszukommen. Man muss halt dranbleiben und hoffen, dass die Hilfe auch da ist, wo sie gebraucht wird. Ein Tag nach dem anderen, aber die Perspektive zählt eben.
Mensch, dieser Satz von @kaffeepause mit dem Sohn und dem "normalen Arbeitsleben"... das sitzt echt tief. Ich kenn das noch von früher, als ich in der Substitution war, da dacht ich auch, das war's dann wohl. Keine Chance mehr, irgendwo richtig anzukommen. Ohne die Hilfe, die ich dann später bekommen habe, wäre ich jetzt wahrscheinlich immer noch in diesem Teufelskreis. Echt fatal, dass an solchen Stellen gespart wird.
Dieses "normale" Arbeitsleben. Ich weiß nicht mal mehr, wie sich das anfühlt. Aber ja, @mitglied_6d2ee0, dieser Gedanke, das man die Zukunft verspielt, wenn jetzt gespart wird – der kommt mir bekannt vor. Als ich mit Pola angefangen hab, das ist jetzt 9 Jahre her, dachte ich auch: Das war's dann mit allem, was mal war oder hätte sein können. Aber dann kamen die Gespräche, auch hier im Forum, die mich irgendwie wieder auf Kurs gebracht haben. Ohne die Brücken, wie @mitglied_c5d886 das so schön nennt, ist man echt verloren. Es ist so ein Drahtseilakt, dieses Dazwischen. Man ist nicht mehr ganz draußen, aber auch noch lange nicht wirklich drin. Und das mit dem Sparen, das ist das Bitterste.
Der Satz von @kaffeepause, dass der Sohn "keine Chance auf ein 'normales' Arbeitsleben" hat, wenn er jetzt keine Unterstützung bekommt, der geht mir echt nah. Ich kenn das so gut, diese Hilflosigkeit. Als mein Sohn seine erste Reha gemacht hat, dachte ich auch, jetzt wird alles gut. Aber dann kamen die Rückfälle, und die Angst, dass er diese Chance nie bekommt, die hat mich fast zerfressen. Es ist so wichtig, dass diese Brücken da sind, dass man nicht allein gelassen wird.
Diese ganze Diskussion über Rente und Zukunft, die @kaffeepause angestoßen hat, finde ich echt wichtig. Und dann dieser Satz: "Mein Sohn, der kämpft sich grad durch die Substitution, der hat doch keine Chance auf ein 'normales' Arbeitsleben, wenn er jetzt nicht die richtige Unterstützung bekommt." Das hat mich total getroffen, weil es so gut auf meine eigene Situation mit meinem Freund passt. Ich hab ja letztens erzählt, dass ich ihn beim Dealer erwischt hab. Und genau da liegt ja das Problem, das @janine_nalo_verteilt auch so treffend formuliert hat: Ohne die richtige Unterstützung jetzt, wird es echt schwer, irgendwann wieder Fuß zu fassen. Man redet immer von später, aber die Weichen werden doch jetzt gestellt. Es ist halt nicht nur die Substitution selbst, sondern auch die Nachsorge, die berufliche Integration. Ohne die ist das wie ein Haus ohne Dach. Ich überlege auch gerade, wo man da in Hamburg am besten anklopft. Diese Triage Neun, die @fuenfuhrmorgens erwähnt hat, klingt interessant. Mal schauen, ob ich da mal anonym anrufen kann, um mich zu informieren, bevor ich vielleicht irgendwas mache, was die Situation verschlimmert. Echt ein Dilemma, wie man da Loyalität und Verantwortung unter einen Hut kriegt.
Der Satz von @kaffeepause mit dem Sohn und dem "normalen Arbeitsleben" hat mich echt getroffen. Ich kenn das so gut, diese Hilflosigkeit, wenn man zusieht und irgendwie nicht wirklich was tun kann, außer da sein. Damals, als ich in der Substitution war, hab ich auch gedacht, das war's dann mit allem. Aber dann kamen die Gespräche, auch hier im Forum, die mich irgendwie wieder auf Kurs gebracht haben. Ohne diese Brücken, wie @fuenfuhrmorgens das so schön nennt, ist man echt verloren.
Der Satz mit dem Sohn, der gerade in der Substitution steckt, hat mich echt zum Grübeln gebracht – wenn die Förderung fehlt, blebt das „normale“ Arbeitsleben nur ein Traum. @rolf_cleansince2011, dein Beispiel mit der Brücke nach der JVA erinnert mich daran, wie knapp das alles ist, wenn man keine Nachsorge kriegt. Ich frage mich, ob wir hier im Forum nicht mehr konkrete Infos zu regionalen Integrationsprogrammen teilen sollten, weil sonst jeder nur weiter im Kreis läuft. lol, ich versuche einfach, ein tag nach dem anderen zu packen, pack schlägt sich, pack verträgt sich 😊.
Die Sache mit der richtigen Unterstützung während der Substitution ist echt entscheidend. Als @anna_h das mit dem Sohn und dem "normalen" Arbeitsleben sagte, kam mir das bekannt vor. Ich denke, ohne diese Hilfe ist es echt schwer, wieder Fuß zu fassen. Diese Brücken, wie einige es nannten, sind quasi der Schlüssel zum Erfolg. Ich hab auch erlebt, wie wichtig es ist, nicht allein gelassen zu werden.
@kaffeepause der Satz hat mich wirklich getroffen: „mein Sohn… keine Chance auf ein normales Arbeitsleben, wenn er jetzt keine richtige Unterstützung bekommt.“ Ich hab das selbst gesehen, als mein Bruder in die Substitution kam. Ohne Nachsorge hat er schnell die Brücke verloren und drohst er wieder an die Randstellen. Die kleinen Schritte, die man jetzt setzt, sind entscheidend, sonst wird die Rente wirklich verspielt. Wir brauchen mehr Programme, die die Integration nach der Substitution wirklich begleiten – das ist kein Luxus, das ist Survival.
kurz bevor ich ins bett falle: Der Satz „…keine Chance auf ein ‘normales’ Arbeitsleben“ hat mir echt das Herz runtergerissen, weil ich grad erst seit 8 Tagen clean bin und mein Kumpel immer noch in der Substitution hängt. Ich seh schon, wie schnell die Brücken abbrechen, wenn Nachsorge fehlt – meine Angst ist, dass er irgendwann gar nicht mehr zurück ins Leben findet. @ralf_bruder, du hast recht, wir brauchen mehr konkrete Infos zu den Integrationsprogrammen, sonst drehen wir nur im Kreis. 🙏
Der Gedanke, dass mein Sohn keine Chance auf „normales“ Arbeitsleben hat, wenn er keine passende Hilfe bekommt, trifft mich voll. Früher habe ich selbst gesehen, wie fehlende Nachsorge nach der JVA meinen Freund in die Enge gedrückt hat. Ich hab jetzt selbst nach Integrationsprogrammen in Berlin gesucht – die Job‑Integration von der „Arbeitsagentur Plus“ mit Drogenrehabilitation ist ein Beispiel. Vielleicht hilft ein kurzer Anruf dort, bevor man weiter in die Tiefe fällt. 💪
Und genau das mit dem Sohn hat mich total getroffen – wenn man gerade in der Substitution steckt, fühlt sich das „normale“ Arbeitsleben wie ein ferner Traum an. Ich bin seit 4 Monaten clean und merk trotzdem, wie schnell die Unterstützung wegfallen kann, wenn man nicht dran bleibt. @rolf_cleansince2011, dein Hinweis auf die Brücken nach der JVA war für mich ein Lichtblick, weil ich selbst ohne Nachsorge fast wieder im alten Trott gelandet wär. Wir brauchen echt mehr strukturierte Nachsorge‑Programme, sonst bleibt das alles nur leeres Gerede. 🙏
kurzes update: "Mein Sohn, der kämpft sich grad durch die Substitution, der hat doch keine Chance auf ein 'normales' Arbeitsleben, wenn er jetzt nicht die richtige Unterstützung bekommt" - das trifft wirklich ins Schwarze. Ich erinnere mich an meine eigene Zeit, als ich nach der Entlassung aus der JVA Hilfe brauchte, um wieder auf die Beine zu kommen. Ohne diese Unterstützung wäre ich heute wahrscheinlich nicht dort, wo ich bin.
Ich kann mich kaum in den Artikel hineindringen, weil mein Bruder gerade durch die Substitution kämpft und ich sehe, wie seine Chancen für ein „normales... ich weiß grad selbst nicht wie ich das besser sagen soll.
Der Teil über den Sohn hat mich sofort an meine eigene Zeit in der Substitution erinnert – da hat mich auch die Angst gepackt, das kein „normales“ Arbeitsleben mehr greifbar sei. Ich hab das Gefühl, wenn die Brücke fehlt, landet man wieder auf der Straße. @fuenfuhrmorgens, hast du da vielleicht ein konkretes Programm in NRW entdeckt? Ich wäre dankbar für jeden Hinweis, weil gerade jetzt jeder Schritt zählt. ❤️
Der Teil mit dem Sohn und dem fehlenden „normalen Arbeitsleben“ geht mir richtig unter den Tisch – das passt, als hätt ‘n Frauenduck, die nicht in die Sonne kommt. Vor Jahren habe ich selbst bei der Substitution gesehen, wie schnell die Perspektive versiegt, wenn keine Nachsorge kommt. In meiner Nachtschicht sah ich das bei einem Kollegen: ohne Reha-Brücke blieb er wochenlang ohne Job. Wir brauchen mehr regionale Programme, wie die Triage‑Neun, die gerade ein Gesprächsangebot hat. Wenn die Hilfe dort fehlt, brechen die Brücken ab. 😔
Boah, dieser Satz von @kaffeepause, dass der Sohn „keine Chance auf ein 'normales' Arbeitsleben“ hat, wenn er jetzt keine Unterstützung bekommt – der hat mich echt gerührt. Echt krass, wie nah das an meiner eigenen Situation ist, auch wenn ich grad erst seit 9 Monate clean bin. Ich hab das damals ja auch so gefühlt, als ich noch tiefer drinsteckte, dass das für mich gelaufen ist. Man denkt halt, das ist es jetzt, aus und vorbei mit allem, was mal war. Diese Vorstellung, dass die Zukunft verspielt wird, wenn jetzt gespart wird, trifft den Nagel auf den Kopf. @anna_h, du hast das ja auch nochmal so schön auf den Punkt gebracht. Ohne die richtigen Brücken, ohne diese Hilfe, ist man echt am Arsch. Dieses Gefühl, nur so halb dazuzugehören, das kenn ich leider nur zu gut.
@kaffeepause der satz mit deinem sohn... der trifft mich hart. als krankenschwester hab ich oft gesehn, wie leute nach der substitution einfach fallen gelassen werden. keine nachsorge, kein brückenangebot. mein sohn is zwar erwachsen aber ich kenn die angst. das system spart an der falschen ecke udn wundert sich dann. in meiner beratungsstelle seh ichs täglich 😔
@mitglied total verständlich. Mein Sohn ist auch durch die Substitution gegangen – ohne die richtige Nachsorge wäre er nie wieder in die Schule gegangen. Heute hat er einen Job, aber damals hat er fast das Gefühl gehabt, alles wäre verloren. Der Satz, dass man die Zukunft verspielt, wenn man jetzt an den falschen Stellen spart, trifft so stark zu. Ich dachte damals, es wäre nie wieder besser, aber dann haben die Brücken funktioniert. Es ist so uninvestiert, dass wir jetzt in die richtigen Stellen investieren müssen. 💪
Der Teil über den Sohn hat mich wirklich rübergekommen – ich war ja gerade erst 1 Monat clean und hab immer noch das Gefühl, wenn jemand nicht die richtige Unterstützung kriegt, steht der Weg zum Job fast schon im Weg. @fuenfuhrmorgens, hast du ein Beispiel für ein Programm, das die Brücke von der Substitution zur Arbeit schlägt? Ich will wissen, wo man da in Duisburg anfangen kann, sonst bleibe ich im Kreis und hab Angst, wieder zurückzukehren. 🙏
Du bist nicht allein. Hier sind sofortige Anlaufstellen.
Dieser Service ersetzt keine professionelle Behandlung.
