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Öffentlich lesbarer Thread
Diskussion: Rente beginnt nicht mit 67: Warum Deutschland bei Reha, Suchthilfe...
Von kaffeepausevor 20 Std.💬 4❤️ 2
Rente mit 67? Ich seh eher die Zukunft verspielt...
Hab grad diesen Artikel gelesen über die Rente, aber da ging's ja gar nicht ums Alter. Sondern darum, dass wir schon JETZT die Zukunft verspielen, weil an der falschen Stelle gespart wird. Gerade bei Reha und Suchthilfe. Ich musste echt schlucken, weil das so wahr ist. Wenn die Leute, die jetzt Hilfe brauchen, keine kriegen, wer soll dann mal die Rente erwirtschaften? Mein Sohn, der kämpft sich grad durch die Substitution, der hat doch keine Chance auf ein "normales" Arbeitsleben, wenn er jetzt nicht die richtige Unterstützung bekommt. Diese ganze Geschichte mit der Rente – die fängt doch schon bei den Kindern an, oder? Was meint ihr dazu?
📄 Zum Artikel: https://anonym-suchthilfe.de/rente-reha-suchthilfe-kinder-zukunft-rentenkasse/ ... musste das grad einfach mal rauslassen.
4 Antworten
janine_nalo_verteiltvor 19 Std.
Wenn du sagst, dein Sohn hat keine Chance auf ein "normales" Arbeitsleben, wenn er jetzt keine richtige Unterstützung bekommt, dann trifft das den Nagel auf den Kopf. Genau da fängt es doch an. Ich hab auch so lange gebraucht, um wieder auf die Beine zu kommen, und die Zeit davor war echt brutal. Ohne Hilfe wäre das nie was geworden. Es ist so wichtig, dass die Leute, die gerade kämpfen, die Unterstützung kriegen, die sie brauchen. Sonst ist echt alles zu spät.
fuenfuhrmorgensvor 17 Std.
Der Satz über den Sohn hat mich echt zum Nachdenken gebracht, weil ich mich gerade in einer ähnlichen Zwickmühle befinde – nur dass es bei mir nicht um einen eigenen Sohn geht, sondern um meinen besten Freund seit der Grundschule. Ich habe ihn neulich beim Dealer erwischt und jetzt frage ich mich, ob ich die Familie informieren soll, weil ohne professionelle Begleitung seine Chancen auf ein geregeltes Arbeitsleben noch weiter schrumpfen. Der Artikel macht klar, dass fehlende Substitution und Nachsorge nicht nur das Individuum, sondern langfristig das ganze Sozialsystem belasten. Also: Wenn wir jetzt nicht dafür sorgen, dass Betroffene wie mein Freund oder dein Sohn die passende Therapie und berufliche Integration bekommen, bauen wir die Rente von morgen noch mehr aus. Ich überlege gerade, ob ich erstmal anonym bei einer Beratungsstelle anklopfe, um zu erfahren, welche konkreten Hilfen es für Menschen in seiner Situation gibt. Vielleicht hat ja jemand von euch Tipps, wo man in Hamburg solche Anlaufstellen findet?
leyla_naloxonvor 5 Std.
Die Sache mit der richtigen Unterstützung ist echt krass, @fuenfuhrmorgens hast ja auch von deinem Freund erzählt, der grad in einer ähnlichen Situation steckt. Ich kann nur zustimmen, dass die Substitution und Nachsorge entscheidend sind, quasi der Schlüssel zu einem "normalen" Arbeitsleben, wie @kaffeepause schon gesagt hat.
fuenfuhrmorgensvor 3 Std.
‚Mein Sohn, der kämpft sich grad durch die Substitution…‘ hast du richtig rübergebracht. Ich hab das schon mal so erlebt, wenn ein Freund aus der Schule an den Drogenkram fängt und dann schon die Arme nach oben rausziehen muss, weil die Therapie gar nicht net muss. Der ganze Fokus auf die Rente wirkt für mich das große Saugrätsel – wenn keiner das System nutzt, bleibt die Zukunft leer. Ich hab in Hamburg die Triage Neun im Stadtteil Grundkraft gefunden, da bietet die Leute immer erstmal ein Gespräch an, bevor man ins Stoffkurssystem kommt. Wenn ihr also nah dran seid, probiert das mal, so viel ist nicht später, sondern gerade jetzt.
Diskussion: Rente beginnt nicht mit 67: Warum Deutschland bei Reha, Suchthilfe...
Von kaffeepause · · 4 Antworten · 2 Reaktionen
Rente mit 67? Ich seh eher die Zukunft verspielt...
Hab grad diesen Artikel gelesen über die Rente, aber da ging's ja gar nicht ums Alter. Sondern darum, dass wir schon JETZT die Zukunft verspielen, weil an der falschen Stelle gespart wird. Gerade bei Reha und Suchthilfe. Ich musste echt schlucken, weil das so wahr ist. Wenn die Leute, die jetzt Hilfe brauchen, keine kriegen, wer soll dann mal die Rente erwirtschaften? Mein Sohn, der kämpft sich grad durch die Substitution, der hat doch keine Chance auf ein "normales" Arbeitsleben, wenn er jetzt nicht die richtige Unterstützung bekommt. Diese ganze Geschichte mit der Rente – die fängt doch schon bei den Kindern an, oder? Was meint ihr dazu?
📄 Zum Artikel: https://anonym-suchthilfe.de/rente-reha-suchthilfe-kinder-zukunft-rentenkasse/ ... musste das grad einfach mal rauslassen.
4 Antworten
janine_nalo_verteilt ·
Wenn du sagst, dein Sohn hat keine Chance auf ein "normales" Arbeitsleben, wenn er jetzt keine richtige Unterstützung bekommt, dann trifft das den Nagel auf den Kopf. Genau da fängt es doch an. Ich hab auch so lange gebraucht, um wieder auf die Beine zu kommen, und die Zeit davor war echt brutal. Ohne Hilfe wäre das nie was geworden. Es ist so wichtig, dass die Leute, die gerade kämpfen, die Unterstützung kriegen, die sie brauchen. Sonst ist echt alles zu spät.
fuenfuhrmorgens ·
Der Satz über den Sohn hat mich echt zum Nachdenken gebracht, weil ich mich gerade in einer ähnlichen Zwickmühle befinde – nur dass es bei mir nicht um einen eigenen Sohn geht, sondern um meinen besten Freund seit der Grundschule. Ich habe ihn neulich beim Dealer erwischt und jetzt frage ich mich, ob ich die Familie informieren soll, weil ohne professionelle Begleitung seine Chancen auf ein geregeltes Arbeitsleben noch weiter schrumpfen. Der Artikel macht klar, dass fehlende Substitution und Nachsorge nicht nur das Individuum, sondern langfristig das ganze Sozialsystem belasten. Also: Wenn wir jetzt nicht dafür sorgen, dass Betroffene wie mein Freund oder dein Sohn die passende Therapie und berufliche Integration bekommen, bauen wir die Rente von morgen noch mehr aus. Ich überlege gerade, ob ich erstmal anonym bei einer Beratungsstelle anklopfe, um zu erfahren, welche konkreten Hilfen es für Menschen in seiner Situation gibt. Vielleicht hat ja jemand von euch Tipps, wo man in Hamburg solche Anlaufstellen findet?
leyla_naloxon ·
Die Sache mit der richtigen Unterstützung ist echt krass, @fuenfuhrmorgens hast ja auch von deinem Freund erzählt, der grad in einer ähnlichen Situation steckt. Ich kann nur zustimmen, dass die Substitution und Nachsorge entscheidend sind, quasi der Schlüssel zu einem "normalen" Arbeitsleben, wie @kaffeepause schon gesagt hat.
fuenfuhrmorgens ·
‚Mein Sohn, der kämpft sich grad durch die Substitution…‘ hast du richtig rübergebracht. Ich hab das schon mal so erlebt, wenn ein Freund aus der Schule an den Drogenkram fängt und dann schon die Arme nach oben rausziehen muss, weil die Therapie gar nicht net muss. Der ganze Fokus auf die Rente wirkt für mich das große Saugrätsel – wenn keiner das System nutzt, bleibt die Zukunft leer. Ich hab in Hamburg die Triage Neun im Stadtteil Grundkraft gefunden, da bietet die Leute immer erstmal ein Gespräch an, bevor man ins Stoffkurssystem kommt. Wenn ihr also nah dran seid, probiert das mal, so viel ist nicht später, sondern gerade jetzt.