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Öffentlich lesbarer Thread

Was tun, wenn der Pep-Drang plötzlich nach fast einem Jahr wieder auftaucht

kurz bevor ich ins bett falle: Ich sitz gerade im Uni‑Café, die Sonne dringt durch das Fenster und ich hör ne Gruppe von Kommilitonen über "Pep" reden. Irgendwie kribbelt da plotzlich ein altes, fast vergessenes Verlangen in mir, obwohl ich seit 381 Tagen clean bin – also quasi ein Jahr. Ich hab das Gefuhl, dass der Drang jetzt nicht mehr nur aus Neugier kommt, sondern irgendwie mit dem Stress im Studium und den alten Bindungsängsten zusammenhängt, sag ich mal. Wie ich neulich in meinem Post uber das „fast da“-Gefühl im Job geschrieben hab, geht es mir gerade um das gleiche Thema, nur diesmal im Kontext von Amphetaminen. Ich weiß, dass das Gehirn nach so langer Abstinenz noch immer ein bisschen auf den möglichen Kick reagiert, und ich frage mich, ob das normal ist oder ob ich vielleicht gerade an einem frühen Ruckfall‑Signal hänge. Meine Therapiestunden haben mir erklärt, dass das Verlangen oft als ein „Warnsignal“ kommt, das man nutzen kann, um kleine Schritte in Ricthung gesunder Bewältigungsstrategien zu gehen. Aber in dem Moment, wenn die Freunde das Wort "Pep" aussprechen und ich das suße Aroma von Kaffee rieche, wird das Ganze plötzlich viel realer. Habt ihr ähnliche Momente erlebt, wo das Verlangen plötzlich aus dem Nichts kommt, obwohl ihr schon lange clean seid? Was macht ihr konkret, wenn ihr das spurt? Ich probier gerade, tief durchzuatmen und mich an die kleinen Fortschritte zu erinnern, aber ich würde gern wissen, ob ihr andere Strategien habt, die euch gehol... vielleicht kennt das jemand hier auch.

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