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Öffentlich lesbarer Thread
Wenn das Abendessen zur Stressfalle wird – wie setze ich klare Grenzen beim Zocker‑Brude
Von blumevor 2 Std.💬 0❤️ 0
Heute war einer dieser Abende, an denen ich mich frage, ob ich überhaupt noch irgendwas im Griff habe. Ich hatte mir nach einem langen Arbeitstag im Job als Sozialarbeiterin endlich ein bisschen Zeit für mich gegönnt: ein kleiner Salat, ein Glas Weißwein und das Gefühl, kurz durchzuatmen, bevor die Familie wieder anklopft. Aber kaum hatte ich den ersten Bissen genommen, hat mein Bruder plötzlich das Wohnzimmer gerissen, das Tablet laut aufgedreht und das neueste Online‑Casino‑Spiel gestartet. Er hat das Ding fast bis spät in die Nacht laufen lassen, und jede Pause war nur ein kurzer Blick, ob das Geld noch da ist. Ich habe versucht, das Gespräch zu öffnen – so wie ich das in meiner Arbeit immer mach, mit offener Frage und ohne Vorwurf – aber er hat nur „nichts zu sagen“ gegönnt und weiter gewettet.
Ich habe jetzt das Gefühl, dass das Abendessen für mich zur reinen Stressfalle geworden ist, weil ich ständig darüber nachdenke, wie ich ihm Grenzen setzen kann, ohne dass er sich sofort angeklagt fühlt. Ich habe schon versucht, das Tablet aus dem Wohnzimmer zu verbannen und ihm einen festen „Spiel‑Stop“ am Abend zu geben, doch jedes Mal finden wir einen Ausweg: den Laptop im Schlafzimmer, das Handy in der Küche.
Wie geht ihr mit so einem Dauer‑Trigger um? Gibt es kleine Routinen, die ihr umsetzt, um das eigene Wohlbefinden zu schützen, ohne sofort in einen großen Kampf zu geraten? Ich würde gern wissen, ob ihr vielleicht schon mal einen festen Abend‑Ritual‑Plan etabliert habt, bei dem jeder seine Zeit hat, aber die gemeinsamen Mahlzeiten trotzdem ruhiger bleiben. Danke, wenn ihr ein paar Ideen habt – ich fühle mich gerade echt überfordert. 🙏
Wenn das Abendessen zur Stressfalle wird – wie setze ich klare Grenzen beim Zocker‑Brude
Von blume · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Heute war einer dieser Abende, an denen ich mich frage, ob ich überhaupt noch irgendwas im Griff habe. Ich hatte mir nach einem langen Arbeitstag im Job als Sozialarbeiterin endlich ein bisschen Zeit für mich gegönnt: ein kleiner Salat, ein Glas Weißwein und das Gefühl, kurz durchzuatmen, bevor die Familie wieder anklopft. Aber kaum hatte ich den ersten Bissen genommen, hat mein Bruder plötzlich das Wohnzimmer gerissen, das Tablet laut aufgedreht und das neueste Online‑Casino‑Spiel gestartet. Er hat das Ding fast bis spät in die Nacht laufen lassen, und jede Pause war nur ein kurzer Blick, ob das Geld noch da ist. Ich habe versucht, das Gespräch zu öffnen – so wie ich das in meiner Arbeit immer mach, mit offener Frage und ohne Vorwurf – aber er hat nur „nichts zu sagen“ gegönnt und weiter gewettet.
Ich habe jetzt das Gefühl, dass das Abendessen für mich zur reinen Stressfalle geworden ist, weil ich ständig darüber nachdenke, wie ich ihm Grenzen setzen kann, ohne dass er sich sofort angeklagt fühlt. Ich habe schon versucht, das Tablet aus dem Wohnzimmer zu verbannen und ihm einen festen „Spiel‑Stop“ am Abend zu geben, doch jedes Mal finden wir einen Ausweg: den Laptop im Schlafzimmer, das Handy in der Küche.
Wie geht ihr mit so einem Dauer‑Trigger um? Gibt es kleine Routinen, die ihr umsetzt, um das eigene Wohlbefinden zu schützen, ohne sofort in einen großen Kampf zu geraten? Ich würde gern wissen, ob ihr vielleicht schon mal einen festen Abend‑Ritual‑Plan etabliert habt, bei dem jeder seine Zeit hat, aber die gemeinsamen Mahlzeiten trotzdem ruhiger bleiben. Danke, wenn ihr ein paar Ideen habt – ich fühle mich gerade echt überfordert. 🙏