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Öffentlich lesbarer Thread
Wenn ich ihm die Tür schließe – fühle ich mich trotzdem schuldig
Von sabine85vor 1 Std.💬 0❤️ 0
Heute Nachmittag war wieder so ein Moment, den ich nicht mehr aus dem Kopf kriege. Mein Mann kam um halb acht nach Hause, total besoffen, und ich war gerade dabei, die Kinder für das Abendessen fertig zu machen. Die beiden haben schon gefragt, warum Papa heute wieder so spät kommt, und ich hab versucht, das irgendwie zu verpacken, damit sie nicht so viel mitbekommen.
Ich habe dann die Tür fest zugeschlagen, weil ich einfach nicht mehr wusste, wie lange ich das noch ertragen soll. Die Stille danach war fast greifbar, und dann kam das alte, nervige Gefühl: Schuld. Ich dachte, ich mach das nur, weil ich ihn schützen will – damit er nicht wieder heimlich in die Kneipe schleicht, aber gleichzeitig fühl ich mich, als würde ich ihn im Stich lassen.
Wie ich letztens im Thread über die neue Drogenpolitik geschrieben hab, ist das so ein ständiger Widerspruch in mir, voll anstrengend. Ich habe mich heute Morgen im Bad die Tränen runtergewaschen und dann dachte ich: „Vielleicht muss ich einfach klare Grenzen setzen, sonst zerbreche ich.“ Ich stand da, die Hand am Türrahmen, und dachte nur…
Aber dann kam unser kleiner Tim mit seinem Lieblingsspielzeug und fragte, warum Papa nicht da ist. Ich musste lächeln, obwohl mir das Herz fast zersprungen ist. Wie geht ihr mit diesem Schuldgefühl um, wenn ihr die Tür schließt und trotzdem das Gefühl habt, ihr seid immer noch irgendwie mitverantwortlich? Ich würde mich echt über eure Erfahrungen freuen. ❤️
ps: falls das wirr klingt — bin grad ziemlich müde.
Wenn ich ihm die Tür schließe – fühle ich mich trotzdem schuldig
Von sabine85 · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Heute Nachmittag war wieder so ein Moment, den ich nicht mehr aus dem Kopf kriege. Mein Mann kam um halb acht nach Hause, total besoffen, und ich war gerade dabei, die Kinder für das Abendessen fertig zu machen. Die beiden haben schon gefragt, warum Papa heute wieder so spät kommt, und ich hab versucht, das irgendwie zu verpacken, damit sie nicht so viel mitbekommen.
Ich habe dann die Tür fest zugeschlagen, weil ich einfach nicht mehr wusste, wie lange ich das noch ertragen soll. Die Stille danach war fast greifbar, und dann kam das alte, nervige Gefühl: Schuld. Ich dachte, ich mach das nur, weil ich ihn schützen will – damit er nicht wieder heimlich in die Kneipe schleicht, aber gleichzeitig fühl ich mich, als würde ich ihn im Stich lassen.
Wie ich letztens im Thread über die neue Drogenpolitik geschrieben hab, ist das so ein ständiger Widerspruch in mir, voll anstrengend. Ich habe mich heute Morgen im Bad die Tränen runtergewaschen und dann dachte ich: „Vielleicht muss ich einfach klare Grenzen setzen, sonst zerbreche ich.“ Ich stand da, die Hand am Türrahmen, und dachte nur…
Aber dann kam unser kleiner Tim mit seinem Lieblingsspielzeug und fragte, warum Papa nicht da ist. Ich musste lächeln, obwohl mir das Herz fast zersprungen ist. Wie geht ihr mit diesem Schuldgefühl um, wenn ihr die Tür schließt und trotzdem das Gefühl habt, ihr seid immer noch irgendwie mitverantwortlich? Ich würde mich echt über eure Erfahrungen freuen. ❤️
ps: falls das wirr klingt — bin grad ziemlich müde.