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Öffentlich lesbarer Thread
Mein Sohn kifft wieder – wie halte ich mich davon ab, komplett zu zerbrechen
Von ines_witwevor 2 Std.💬 0❤️ 0
Ich sitz hier an meinem Küchentisch, die Sonne blitzt durch den Vorhang und das Telefon vibriert wie ein nervöses Bienchen. Seit ich letzten Sommer meinen Mann an einer Fentanyl‑Überdosis verloren hab, ist das ganze Haus irgendwie schwerer zu atmen, und meine Gedanken drehen sich ständig im Kreis. Vor ein paar Tagen hab ich wieder gemerkt, dass mein ältester Sohn mit dem Joint in der Hand auf dem Stuhl sitzt, die Augen halb zu, und ich fühl mich, als würde mein Herz jedes Mal erstarren (wie ich in meinem letzten Post geschrieben habe). Ich weiß, er ist erwachsen, er hat das Recht, seine eigenen Entscheidungen zu treffen, aber ich kann das Gefühl nicht abschütteln, dass ich wieder in die alte Spirale zurückfalle – Schuld, Ohnmacht, das ständige „Was, wenn ich ihn nicht mehr halten kann?“.
Ich habe versucht, klare Grenzen zu setzen, doch jedes Mal, wenn ich das Thema anspreche, wird er ausweichend und wir landen in einem Wortgefecht, das in meinem Kopf nachhallt, weil ich mich nciht mehr weiß, wie ich reagieren soll. Meine beiden Kinder sind jetzt auch erwachsen, aber die Gleichgültigkeit, die ich bei meinem jüngeren Kind spüre, frisst mich von innen. Ich frage mich, ob ich zu viel von meinem eigenen Schmerz auf sie übertrage und ob das ihr Verhalten überhaupt beeinflusst.
Also, habt ihr Tipps, wie man sich selbst nicht komplett verliert, wenn das eigene Kind wieder in die alte Suchtfalle tappt? Ich will nicht, dass ich wieder in die Schuld‑Schuld‑Falle gerate und am Ende nur noch ein Schatten meiner selbst bin 😔. Ich danke euch für jedes bisschen Klarheit, das ihr mir geben könnt.
Mein Sohn kifft wieder – wie halte ich mich davon ab, komplett zu zerbrechen
Von ines_witwe · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Ich sitz hier an meinem Küchentisch, die Sonne blitzt durch den Vorhang und das Telefon vibriert wie ein nervöses Bienchen. Seit ich letzten Sommer meinen Mann an einer Fentanyl‑Überdosis verloren hab, ist das ganze Haus irgendwie schwerer zu atmen, und meine Gedanken drehen sich ständig im Kreis. Vor ein paar Tagen hab ich wieder gemerkt, dass mein ältester Sohn mit dem Joint in der Hand auf dem Stuhl sitzt, die Augen halb zu, und ich fühl mich, als würde mein Herz jedes Mal erstarren (wie ich in meinem letzten Post geschrieben habe). Ich weiß, er ist erwachsen, er hat das Recht, seine eigenen Entscheidungen zu treffen, aber ich kann das Gefühl nicht abschütteln, dass ich wieder in die alte Spirale zurückfalle – Schuld, Ohnmacht, das ständige „Was, wenn ich ihn nicht mehr halten kann?“.
Ich habe versucht, klare Grenzen zu setzen, doch jedes Mal, wenn ich das Thema anspreche, wird er ausweichend und wir landen in einem Wortgefecht, das in meinem Kopf nachhallt, weil ich mich nciht mehr weiß, wie ich reagieren soll. Meine beiden Kinder sind jetzt auch erwachsen, aber die Gleichgültigkeit, die ich bei meinem jüngeren Kind spüre, frisst mich von innen. Ich frage mich, ob ich zu viel von meinem eigenen Schmerz auf sie übertrage und ob das ihr Verhalten überhaupt beeinflusst.
Also, habt ihr Tipps, wie man sich selbst nicht komplett verliert, wenn das eigene Kind wieder in die alte Suchtfalle tappt? Ich will nicht, dass ich wieder in die Schuld‑Schuld‑Falle gerate und am Ende nur noch ein Schatten meiner selbst bin 😔. Ich danke euch für jedes bisschen Klarheit, das ihr mir geben könnt.