Öffentlich lesbarer Thread
Ich hab endlich gesagt: „Nein, ich geh nicht mit“ – wie fühlt sich das an
Letzte Woche hab ich bei mir auf dem Balkon das Gespräch mit ihm geführt. Der Typ, der schon seit Jahren mit Kokain spielt, hat mir gesagt, dass er heute Abend noch was brauchen will, und ich hab ihm einfach “Nein” gesagt. Ich hab gedacht, das ist so banal, aber die Reaktion war anders als erwartet. Er war zunächst wütend, hat die Tür geklopft, aber dann hat er die Rüstung ein wenig runtergefallen und hat angefangen zu weinen. Ich hab ihn dann aufgefordert, zu mir zu kommen, damit wir über das reden können, statt ihm ein „Kokain“ zu besorgen.
Der Unterschied? Ich hab ihm die Grenze gesetzt und das hat mir ein bisschen Erleichterung gegeben. Ich hab den ganzen Tag das Gefühl, dass ich etwas getan hab, auch wenn es nur ein “Nein” war. Es war nervig, weil ich nicht wusste, ob ich ihm die Familie sagen sollte oder nicht. Ich hab beschlossen, erst mit seiner Schwester zu reden, bevor ich das Thema Familie aufpeichere.
Was hab ich gelernt? Man muss nicht alles sofort lösen, aber klare Grenzen setzen, fühlt sich gut an. Und wenn er wirklich Hilfe braucht, dann ist das ein erster Schritt.
Hat jemand von euch schon mal so einen Moment erlebt, wo ein simples „Nein“ euch einen kleinen Sieg gebracht hat? Und wie habt ihr den Übergang zu einem Gespräch gemacht? Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen.
