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Öffentlich lesbarer Thread
Wie soll ich meine Enkel erziehen, wenn meine Tochter kaum da ist...
Von leise_im_raum25.05.2026💬 0❤️ 6
Ich sitz jetzt wieder am Küchentisch, die beiden Kleinen haben ihre Hausaufgaben rumgekritzelt und Lisa – meine Tochter – liegt schon wieder auf der Couch, das Glas halb leer und das Handy fest im Griff. Ich habe das Gefühl, dass ich immer mehr die Mutterrolle übernehmen muss, obwohl ich nur 69 bin und eigentlich in Rente sein sollte. Wie ich neulich erzählt habe, läuft das hier fast jeden Tag gleich ab: Ich koch, räum auf, tröste Jonas, wenn er von einem schlechten Traum geweckt wird, und muss Mia erklären, warum ihre Mama nicht mehr mit ihr spielen kann, weil sie „zu müde“ ist. Ich frage mich, ob ich irgendwas falsch gemacht habe, als ich meine Tochter das erste Mal alleine gelassen habe. War ich zu streng, zu nachgiebig? Jetzt fühle ich mich wie ein Ersatz-Elternteil, und das macht mich manchmal richtig traurig. Ich will ja nur das Beste für die Kleinen, aber ich merke, dass ich kaum noch Kraft habe, wenn ich abends ins Bett falle und das leise Schlurfen von Lisas Schritten hör’ – das ist nicht das, was ich mir für mein Alter vorgestellt hab. Hat jemand von euch so etwas erlebt? Wie geht ihr mit der ständigen Überforderung um, wenn das eigene Kind nicht mehr die Hauptperson ist, sondern die Enkel? Ich würde gern hören, ob ihr Tipps habt, wie man Grenzen setzen kann, ohne die Kinder zu vernachlässigen. ❤️😊
Wie soll ich meine Enkel erziehen, wenn meine Tochter kaum da ist...
Von leise_im_raum · · 0 Antworten · 6 Reaktionen
Ich sitz jetzt wieder am Küchentisch, die beiden Kleinen haben ihre Hausaufgaben rumgekritzelt und Lisa – meine Tochter – liegt schon wieder auf der Couch, das Glas halb leer und das Handy fest im Griff. Ich habe das Gefühl, dass ich immer mehr die Mutterrolle übernehmen muss, obwohl ich nur 69 bin und eigentlich in Rente sein sollte. Wie ich neulich erzählt habe, läuft das hier fast jeden Tag gleich ab: Ich koch, räum auf, tröste Jonas, wenn er von einem schlechten Traum geweckt wird, und muss Mia erklären, warum ihre Mama nicht mehr mit ihr spielen kann, weil sie „zu müde“ ist. Ich frage mich, ob ich irgendwas falsch gemacht habe, als ich meine Tochter das erste Mal alleine gelassen habe. War ich zu streng, zu nachgiebig? Jetzt fühle ich mich wie ein Ersatz-Elternteil, und das macht mich manchmal richtig traurig. Ich will ja nur das Beste für die Kleinen, aber ich merke, dass ich kaum noch Kraft habe, wenn ich abends ins Bett falle und das leise Schlurfen von Lisas Schritten hör’ – das ist nicht das, was ich mir für mein Alter vorgestellt hab. Hat jemand von euch so etwas erlebt? Wie geht ihr mit der ständigen Überforderung um, wenn das eigene Kind nicht mehr die Hauptperson ist, sondern die Enkel? Ich würde gern hören, ob ihr Tipps habt, wie man Grenzen setzen kann, ohne die Kinder zu vernachlässigen. ❤️😊