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Öffentlich lesbarer Thread
Mein Sohn raucht wieder – wie finde ich endlich Ruhe
Von ines_witwevor 1 Std.💬 0❤️ 0
Ich sitz hier am Montagmittag, das Licht fällt schrag durchs Fenster und das Summen vom Kühlschrank erinnert mich daran, dass das Haus seit dem Tod von meinem Mann fast immer still ist. Vor ein paar Tagen hab ich wieder gemerkt, dass mein 25‑jähriger Sohn wieder viel zu viel Gras raucht. Er kommt spät nach Hause, riecht nach Rauch und redet kaum mehr mit mir. Ich weiß, dass er das macht, weil er irgendwie den Stress verdrangen will – er hat gerade seinen Job verloren und fühlt sich total überfordert, aber das ändert nichts daran, dass ich mir Sorgen mache, weil ich ja schon das Schlimmste erlebt hab, als mein Mann an einer Fentanyl‑Überdosis gestorben ist.
Ich hab versucht, mit ihm zu reden, aber jedes Mal endet das Gesprach in einem kurzen „ich hab’s ja nur“ und er geht zurück in sein Zimmer. Ich fuhle mich machtlos, weil ich nicht mehr weiß, wo meine Grenzen liegen und wann ich einfach loslassen muss. Wie kann ich ihm zeigen, dass ich für ihn da bin, ohne dass ich dabei selbst wieder am Abgrund stehe? Ich habe das Gefühl, dass ich immer wieder in die gleiche Spirale gerate – erst die Substitution, dann der Rückfall, dann das Gefuhl, nichts zu können.
Wie geht ihr mit solchen Situationen um, wenn das Kind wieder in alte Muster fällt und man selbst noch ganz frisch von einem Verlust heilt? Ich könnte wirklich ein bisschen Hilfe gebrauchen, damit ich nicht das Gefühl habe, im Alleingang zu kampfen. 🙏
Mein Sohn raucht wieder – wie finde ich endlich Ruhe
Von ines_witwe · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Ich sitz hier am Montagmittag, das Licht fällt schrag durchs Fenster und das Summen vom Kühlschrank erinnert mich daran, dass das Haus seit dem Tod von meinem Mann fast immer still ist. Vor ein paar Tagen hab ich wieder gemerkt, dass mein 25‑jähriger Sohn wieder viel zu viel Gras raucht. Er kommt spät nach Hause, riecht nach Rauch und redet kaum mehr mit mir. Ich weiß, dass er das macht, weil er irgendwie den Stress verdrangen will – er hat gerade seinen Job verloren und fühlt sich total überfordert, aber das ändert nichts daran, dass ich mir Sorgen mache, weil ich ja schon das Schlimmste erlebt hab, als mein Mann an einer Fentanyl‑Überdosis gestorben ist.
Ich hab versucht, mit ihm zu reden, aber jedes Mal endet das Gesprach in einem kurzen „ich hab’s ja nur“ und er geht zurück in sein Zimmer. Ich fuhle mich machtlos, weil ich nicht mehr weiß, wo meine Grenzen liegen und wann ich einfach loslassen muss. Wie kann ich ihm zeigen, dass ich für ihn da bin, ohne dass ich dabei selbst wieder am Abgrund stehe? Ich habe das Gefühl, dass ich immer wieder in die gleiche Spirale gerate – erst die Substitution, dann der Rückfall, dann das Gefuhl, nichts zu können.
Wie geht ihr mit solchen Situationen um, wenn das Kind wieder in alte Muster fällt und man selbst noch ganz frisch von einem Verlust heilt? Ich könnte wirklich ein bisschen Hilfe gebrauchen, damit ich nicht das Gefühl habe, im Alleingang zu kampfen. 🙏