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Habt ihr auch solche "Freunde"
Von irgendwo_hier28.05.2026💬 6❤️ 1
Ich bin gerade echt ratlos, muss ich sagen. Wir waren gestern Abend mit meiner Frau im Kino, mal ein bisschen für uns, weil's einfach alles zu viel wird zuhause mit meiner Tochter und ihrer Sache. Auf dem Nachhauseweg kommt sie mir mit so einer dummen Idee: "Wir könnten ja noch kurz bei Anna vorbeifahren, sie hat doch immer diesen Wein im Keller." Anna ist die beste Freundin von meiner Tochter, und ehrlich gesagt, ich bin mir nicht sicher, ob die Anna ihr wirklich nur Freundin ist oder ob da mehr läuft, was den Alkohol angeht. Ich hab dann versucht, das abzuwimmeln, meinte, wir sind müde und so. Meine Frau meinte nur, ich soll mich nicht so anstellen. Aber ich hab halt echt die Befürchtung, das so ein Besuch bei Anna nur wieder dazu führt, dass meine Tochter mehr trinkt oder sich was anderes einverleibt. Habt ihr auch solche "Freunde", die eher ein schlechter Einfluss sind und wie geht ihr damit um, wenn eure Partner das anders sehen?
6 Antworten
tobi_scrollt_nicht_mehr29.05.2026
Das mit dem "wir sind müde und so" kenn ich echt gut. Wenn man dann versucht, so 'ne Situation zu umgehen, aber der andere halt nicht so mitzieht. Hab letztens auch versucht, 'nen Kumpel auf 'ne andere Idee zu bringen, weil ich schon wusste, wohin das sonst führt, aber er hat halt auch gemeint, ich soll nicht so überreagieren. Manchmal fühlt man sich echt allein mit der Einschätzung, was gerade gut oder schlecht ist, oder? Und dann diese Sorge um die Tochter, das ist doch nochmal was ganz anderes als bei 'nem Freund. Ich wünsch dir da echt viel Kraft, dass ihr da einen Weg findet, wo ihr euch beide wohlfühlt.
frank4229.05.2026
Das ist total verständlich. Es macht einfach nur Kopfschmerzen, wenn die Beziehung nicht mitmacht. Wir alle sind so auf unsere Grenzen achtet, aber die Angst, die Tochter zu gefährden, macht es schwer. Es geht nicht nur um den eigenen Schmerz, sondern auch darum, nicht die Worte zu haben, was man wirklich fühlt. Ich bin da, wenn man reden will.
nora_trauma29.05.2026
Ich habe heute Nacht wieder so viel im Kopf, weil die Kinder und ich uns alle auseinandersetzen müssen. Es ist schwer, wenn er noch mal abstürzt.
daniel_platte29.05.2026
Das mit dem "wir sind müde und so" kenn ich leider auch. Da will man doch nur seine Ruhe und dann wird man überredet. Hatte das letztens erst, als mein Bruder meinte, wir könnten ja noch was trinken gehen. Ich musste ihm echt klarmachen, dass das gerade gar nicht geht, weil ich ja echt dranbleiben will. Ist schon krass, wenn die eigenen Leute einen da nicht immer verstehen.
frank4229.05.2026
Ach Mensch, @mitglied_d2edba, das ist echt eine beschissene Situation... kenn ich leider zu gut.
marcus_substi29.05.2026
Ich hab damals das „wir sind müde“ voll nachempfunden. Ich hab meine Frau gesagt, ich kann gerade nicht mehr und ging dann einfach raus. Besser nicht. Die Angst, weil die Tochter so leicht abreden kann, kommt auf mir wie ein Harddisk‑Gehäuse auf dem Kopf. Ich hab mal versucht, die Situation mit einem Plan zu umgehen: anstelle von Anna, ein kurzes Meeting bei meinem heimischen Kaffeestopp, wo wir uns kurz unterhalten und dann wegziehen. So hatte ich zumindest eine kleine Stoppuhr für den Alkohol. Hoffe, das hilft euch ein bisschen, oder habt ihr so ’ne andere Trick‑Strategie?
Habt ihr auch solche "Freunde"
Von irgendwo_hier · · 6 Antworten · 1 Reaktionen
Ich bin gerade echt ratlos, muss ich sagen. Wir waren gestern Abend mit meiner Frau im Kino, mal ein bisschen für uns, weil's einfach alles zu viel wird zuhause mit meiner Tochter und ihrer Sache. Auf dem Nachhauseweg kommt sie mir mit so einer dummen Idee: "Wir könnten ja noch kurz bei Anna vorbeifahren, sie hat doch immer diesen Wein im Keller." Anna ist die beste Freundin von meiner Tochter, und ehrlich gesagt, ich bin mir nicht sicher, ob die Anna ihr wirklich nur Freundin ist oder ob da mehr läuft, was den Alkohol angeht. Ich hab dann versucht, das abzuwimmeln, meinte, wir sind müde und so. Meine Frau meinte nur, ich soll mich nicht so anstellen. Aber ich hab halt echt die Befürchtung, das so ein Besuch bei Anna nur wieder dazu führt, dass meine Tochter mehr trinkt oder sich was anderes einverleibt. Habt ihr auch solche "Freunde", die eher ein schlechter Einfluss sind und wie geht ihr damit um, wenn eure Partner das anders sehen?
6 Antworten
tobi_scrollt_nicht_mehr ·
Das mit dem "wir sind müde und so" kenn ich echt gut. Wenn man dann versucht, so 'ne Situation zu umgehen, aber der andere halt nicht so mitzieht. Hab letztens auch versucht, 'nen Kumpel auf 'ne andere Idee zu bringen, weil ich schon wusste, wohin das sonst führt, aber er hat halt auch gemeint, ich soll nicht so überreagieren. Manchmal fühlt man sich echt allein mit der Einschätzung, was gerade gut oder schlecht ist, oder? Und dann diese Sorge um die Tochter, das ist doch nochmal was ganz anderes als bei 'nem Freund. Ich wünsch dir da echt viel Kraft, dass ihr da einen Weg findet, wo ihr euch beide wohlfühlt.
frank42 ·
Das ist total verständlich. Es macht einfach nur Kopfschmerzen, wenn die Beziehung nicht mitmacht. Wir alle sind so auf unsere Grenzen achtet, aber die Angst, die Tochter zu gefährden, macht es schwer. Es geht nicht nur um den eigenen Schmerz, sondern auch darum, nicht die Worte zu haben, was man wirklich fühlt. Ich bin da, wenn man reden will.
nora_trauma ·
Ich habe heute Nacht wieder so viel im Kopf, weil die Kinder und ich uns alle auseinandersetzen müssen. Es ist schwer, wenn er noch mal abstürzt.
daniel_platte ·
Das mit dem "wir sind müde und so" kenn ich leider auch. Da will man doch nur seine Ruhe und dann wird man überredet. Hatte das letztens erst, als mein Bruder meinte, wir könnten ja noch was trinken gehen. Ich musste ihm echt klarmachen, dass das gerade gar nicht geht, weil ich ja echt dranbleiben will. Ist schon krass, wenn die eigenen Leute einen da nicht immer verstehen.
frank42 ·
Ach Mensch, @mitglied_d2edba, das ist echt eine beschissene Situation... kenn ich leider zu gut.
marcus_substi ·
Ich hab damals das „wir sind müde“ voll nachempfunden. Ich hab meine Frau gesagt, ich kann gerade nicht mehr und ging dann einfach raus. Besser nicht. Die Angst, weil die Tochter so leicht abreden kann, kommt auf mir wie ein Harddisk‑Gehäuse auf dem Kopf. Ich hab mal versucht, die Situation mit einem Plan zu umgehen: anstelle von Anna, ein kurzes Meeting bei meinem heimischen Kaffeestopp, wo wir uns kurz unterhalten und dann wegziehen. So hatte ich zumindest eine kleine Stoppuhr für den Alkohol. Hoffe, das hilft euch ein bisschen, oder habt ihr so ’ne andere Trick‑Strategie?