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Wenn das Abendessen zum Kampf wird – wie halte ich meine Enkel bei Lisas Trinken zusamme
Heute war wieder so ein Abend, an dem ich dachte, ich könnte endlich ein bisschen Ruhe finden, bevor die Kinder ins Bett müssen. Ich hab das Essen vorbereitet, die Suppe fast fertig, und dann hörte ich das vertraute Klirren vom Glas, das Lisa wieder in die Hand genommen hat. Sie saß auf dem Sofa, das Handy fest am Ohr, und flüsterte irgendwas zu jemandem, den ich nie kenne.
Ich habe versucht, die Kleinen zu beschäftigen, die beiden sollen ja ihre Hausaufgaben machen, aber Mia hat ihr Lieblingsbuch nicht finden können und Jonas hat das Spielzeugauto zerlegt, weil er so unruhig war. Ich stand da, die Pfannen im Griff, und dachte nciht mehr an das Rezept, sondern an das nächste Mal, wenn ich das Glas leeren muss, bevor es zu spät ist. Ich weiß nicht, ob ich das noch... tbh, ich fühle mich manchmal total überfordert, weil ich ja nicht mehr 30 bin und die Energie fehlt, immer wieder zu schalten.
Und dann kam das Geräusch, das ich am liebsten nie hören wollte: ein leises Schluckgeräusch, das Glas wieder an ihre Lippen. Ich hab versucht, ihr zu sagen, das die Kinder jetzt schlafen wollen, aber sie hat nur gelächelt und gesagt, sie sei „fast fertig“. Ich habe dann die beiden Kinder ins Bett gebracht, Mia weinte leise, Jonas war still, und ich saß allein im dunklen Wohnzimmer und dachte, wo ist meine Kraft geblieben?
Hat jemand von euch einen kleinen Trick, wie man in so einer Situation wenigstens ein bisschen Frieden schaffen kann, ohne dass das Glas wieder auf dem Tisch landet? 🙏
