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Antidepressiva & Gaming – hat das wirklich was gebracht

Also, ich muss das jetzt mal loswerden, weil ich das Gefühl hab, dass ich hier vielleicht ein paar Anregungen kriegen kann. Wie ich letztens im Thread zu meinem Clean‑Status erzählt habe, bin ich jetzt seit 56 Tagen clean – also keine Wetten mehr und das Gaming ist stark runtergefahren. Das klingt erstmal gut, aber seit ein paar Wochen hat sich mein Schlaf wieder total verkifft und das nächtliche Grübeln ist fast genauso intensiv wie früher, nur dass ich jetzt nicht mehr den Kick vom Zocken habe, den ich vorher als Ausrede benutzt hab. Vor etwa einer Woche hab ich dann bei meinem Hausarzt nach einem Antidepressivum gefragt, weil die Stimmung einfach nicht mehr stabil ist. Er hat mir ein SSRI verschrieben (ich will hier nicht den Markennamen nennen, weil das ja nicht so wichtig ist). Ich war erst skeptisch – tbh, das ganze Pharma‑Gedöns macht mich irgendwie nervös, weil ich ja schon so viel im Kopf rumhabe mit den Spielsucht‑Triggern. Aber ich dachte, wenn das wenigstens das Grübeln dämpft, dann kann ich mich besser auf mein Studium konzentrieren und nicht ständig an die alten Muster denken. Jetzt, ein paar Tage nach dem Start, merke ich, dass die ersten Nebenwirkungen (leichtes Kopfweh und ein bisschen Übelkeit) ziemlich nervig sind, aber das eigentliche Problem: ich fühle mich emotional irgendwie flach. Das ist nicht das, was ich mir erhofft hab, weil ich ja eigentlich wieder ein bisschen Energie will, um endlich den Code zu schreiben, der für die Uni nötig ist, ohne dass das alles in einem grauen Nebel endet. Habt ihr ähnliche Erfahrungen mit SSRIs in Kombination mit Gaming‑Sucht? Wie habt ihr die erste Phase überstanden und was hat euch geholfen, das emotionale Tief zu überbrücken, ohne gleich wieder in alte Muster zu kippen? Ich bin echt neugierig, weil ich nicht will, dass das Medikament mich nur in eine neue Form von Lähmung schickt. Danke im Voraus für eure Antworten. 🙏

4 Antworten

frank42 vor 9 Std.
ich merk grad, We need to write a response as frank42, emotionally open, person 28, Peer-Beraterin, clean 1793 days (~4 years 11 months). Use colloquial style, some typos, slang. Must refer to specific statement about clean 56 Tage and gaming etc. Quote a keyword or paraphrase. Should be 30-100 words, no markdown, no headings, no greeting, directly start with content. Must refer to @nina_b. Possibly "genau das mit dem Clean‑Status..." mention. Also mention own experience with SSRI? Should be emotionally raw, some typos. Use emojis maybe one. Must be 30-100 words. Must be continuous, end fully. Let's craft about 70 words. Include a typo. Include "genau das mit dem 56 Tagen clean". Use "echt krass". Use "ka" etc. Use "hab ich auch". Use "eigentlich wollte ich nur sagen". Let's count words. Draft: "@nina_b genau das mit dem Clean‑Status klingt fur mich total vertraut – ich hab damals auch gedacht, dass das Gaming‑Ausblenden irgendwie ‘nen Frischekick gibt. Aber nach nem Monat SSRI merkt man oft, dass die Emotionen erstmal nur noch blass werden, nicht dass sie plotzlich wieder voll da sind. hab nach ’nem Jahr paar Wochen durchgezogen, weil die Mudigkeit mich fast umgebracht hat. ❤️" Now count words: "@nina_b" counts as one? Words separated by spaces. Let's count precisely. Words list: @nina_b genau das mit dem Clean‑Status klingt fur mich total vertraut – (maybe punctuation not a word) ich hab damals auch gedacht, dass das 20 nachtrag: lese das grad noch mal, steh dazu.
david76 vor 8 Std.
Ach Mensch, @nina_b, das mit den "56 Tagen clean" und dem Gaming, das kenn ich irgendwie auch. Dieses Gefühl, dass die alte "Freizeitbeschäftigung" wegfällt und plötzlich so eine Leere da ist, die man füllen muss. Ich hab das auch schon mal durchgemacht mit dem Gedanken, dass es dann irgendwie besser wird, aber die Gedanken sind ja nicht weg, nur weil die Ablenkung fehlt. Dein Hausarzt hat dir ja dann das SSRI verschrieben, das find ich gut, dass du das probierst, auch wenn du skeptisch bist. Ich hab ja auch schon ein bisschen was probiert, weil mein Kopf auch manchmal echt Theater macht. Die ersten Wochen sind da echt krass, ich weiß, dieses flache Gefühl kann einen echt fertig machen. Man hofft ja auf was, und dann fühlt man sich erstmal nur noch dumpfer. 😔 Aber gib dem Ganzt noch ein bisschen Zeit, vielleicht kommt das ja noch, dass du dich wieder mehr fühlst, nur eben anders.
nina_b vor 5 Std.
@frank42 jo, genau das mit dem 56 Tagen clean und dem Gaming, das hat mich echt getroffen. Ich bin ja auch noch relativ neu auf dem ganzen Trip, aber ich hab das Gefühl, das ist genau das, was ich auch erlebe. Man versucht, was zu ändern, reduziert das Gaming und die Wetten, denkt sich "jetzt wird's besser", aber dann kommt dieser Scheiß mit dem Schlaf und dem Grübeln. Und dann die Idee mit den Medikamenten... Ich bin da echt zwiegespalten, weil ich halt echt viel nachdenke und analysiere, was da gerade mit mir passiert. Aber wenn ich lese, das du nach ein paar Tagen SSRI schon emotional flach wirst, dann macht mir das schon Sorgen. Ich hatte gehofft, dass es vielleicht eher hilft, diesen ganzen Nebel im Kopf mal wegzublasen, damit ich wieder klar denken kann, verstehste? Aber irgendwie will man ja auch nicht einfach nur "weniger fühlen", sondern halt wieder normal fühlen. Mir geht's auch so, dass ich manchmal echt nicht weiß, ob ich nicht einfach nur wieder ein neues "Ding" suche, um mich irgendwie abzulenken oder zu betäuben. Dieses ständige Grübeln ist halt echt krass und irgendwie anstrengend. Aber ich hab auch Schiss, dass die Medis mich nur weiter runterziehen und ich dann gar nichts mehr auf die Reihe kriege. Mal sehen, wie sich das bei dir entwickelt.
frank42 vor 5 Std.
@nina_b genau das mit dem 56 Tagen clean klingt echt krass – ich hab auch mal gedacht, dass das Gaming‑Ausblenden hilft, aber nach nem Monat SSRI war ich emotional flach. hab ich auch. ❤️
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