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Burnout durch Substitutionsarbeit
Also, ich bin seit ein paar Monaten ehrenamtlich im Junkie-Bund aktiv und ich merk langsam, dass ich mich total verausgabe, aber irgendwie kann ich nicht nein sagen, wenn jemand Hilfe braucht, und ich denk, das ist irgendwie auch 'ne Art von Sucht, oder? Ich frage mich, ob ich da nicht wieder in 'ne Art von Abhaengigkeit reinrutsche, weil ich mich so sehr fuer die Arbeit einsetze, dass ich mich selbst vernachlaessige, und das ist echt krass, weil ich dachte, ich hätte meine Sucht im Griff, aber jetzt hab ich das Gefühl, ich ersetze nur die eine Sucht durch die andere.
