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Öffentlich lesbarer Thread

Warum ich meinen Benzodiazepin-Trigger gerade erst erkannt hab?

Schon ein paar Wochen, also noch mitten im Clean, bin ich gestern wieder zu 8 Uhr morgens im Café in der Nähe meines Jobs. Ich hatte mich vorgenommen, das nächste Mal rund um 23 Uhr nicht mehr heiß zu rumhängen, weil die Party-Mode immer schneller einsetzt und das wie ein Trap-Trigger wirkt. Im Café stolperte ich auf dieselbe alte Musik, die ich früher mit meinem ‘Benzos’ gedämpft hab. Ich fing an, wie die Melodie meine Gedanken auf Runde 1 schaltet. Da kam mir plötzlich die Erkenntnis: Ich hab mich die ganze Zeit wie ein ‚Kopf‑Kopf‑Müll‘ behandelt, weil die Klinikfolgen zeigt, dass die Benzos bei den Langeweile‑Nacht‑Jobs ein wichtiges Werkzeug für diese ‘Funktionsdroge’ waren. Ich muss erst mit mir selbst klar werden, warum die Kopskacheln eigentlich nicht mehr runtergehen. Richtig, die Koks‑Vorzeit war zwar brutal, aber sie hat mir doch Gespräche mit Koks‑Kollegen‘ immer gemacht, die im Distanzleben riesen. Ich frage mich jetzt: Wann kann ich wirklich meine Stimmung ohne die Last des Benzos in den Griff kriegen, ohne dass mein Körper im Hinterkopf nachempfindet, was er dann nicht bekommt? Ich bin jetzt 4 Monate clean (141 Tage, aber das spielt keine Rolle), und ich bin hin und her mit der Idee, langsam wieder zu gönnen, nur „ein bisschen“ Stress zu lindern, damit die Nacht nicht zu dunkel steht. Aber ist das ein sinnvoller Weg, oder führt das zu mehr Suchtdenken? Was habt ihr davon? Habt ihr das nochgebraucht? Und wie geht ihr mit dem Stress um, wenn die Party losgeht, ohne gleich die alte routine zu wiederholen? Ich übe mir gerade kleine Atemübungen, aber das fühl sich an wie ein Pflaster auf dem Rachen. Ich will einfach nicht, dass ich in die alte Routine kehr… 🙏
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