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Neu Beistand im schweren Moment — mit einem Tap ist jemand aus deinem Kreis in Echtzeit für dich da. Ihr atmet kurz zusammen durch. Peer-Beistand, kein Ersatz für den Notruf. Neu Der Brücken-Raum: Angehörige & Betroffene — lasst euch gute Momente da und stellt einander ehrliche Verständnis-Fragen statt Vorwürfe. Euer Fortschritt wird als Diagramm sichtbar. Aufgebaut auf systemischer Familientherapie (CRAFT).
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Euer gemeinsamer GartenJede Clean-Zeit lässt eine Pflanze wachsen — ihr wachst sichtbar zusammen.
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Öffentlich lesbarer Thread

Funktionsdroge im Job – wie sagt man dem Partner das

Montag, ich sitz hier mit nem leichten Kater von zu wenig Schlaf und frag mich wieder, warum ich das alles überhaupt erst angefangen hab. Wie ich in meinem letzten Post schon geschrieben hab, war ich fast 5 Monate clean und fühle mich zwar stabiler, aber die Erinnerungen an die „Arbeits‑Koks‑Runde“ kommen immer noch wie ein schneller Beat in meinem Kopf. Damals war das Barkeeper‑Dasein in den Clubs von Düsseldorf irgendwie ein eigenes Ökosystem. Der Rhythmus, die lauten Bässe, das ständige „Jetzt!“ – da war Koks fast wie ein kleiner Motor, der mich wach und fokussiert hielt. Ich dachte immer, das ist nur für die Arbeit, nichts Persönliches. Mein Freund hat das nie wirklich mitgekriegt, weil ich nach der Schicht immer total müde war und einfach ins Bett gefallen bin. Jetzt, wo ich clean bin, merke ich, wie sehr das die Beziehung belastet hat. Ich fühle mich oft schuldig, weil ich nie gesagt hab, das ich das Zeug nutze, um den Job zu stemmen. Ich will jetzt ehrlich sein, aber ich weiß nicht, wie ich das Thema ansprechen soll, ohne dass er denkt, ich will wieder anfangen oder dass ich ihn beschuldige, mich nicht genug zu unterstützen. Wie habt ihr das bei euch gehandhabt, wenn die „Funktionsdroge“ plötzlich zum Beziehungsthema wird? Gibt’s einen guten Weg, das klar und ohne Drama zu sagen? 🙏

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