Öffentlich lesbarer Thread
Wie kann ich aufhören, mich schuldig zu fühlen, wenn ich mich von meiner Mutter distanzi
Also, ich sitz hier und denke wieder mal über meine Mutter nach. Ich bin jetzt seit ein paar Monaten ausgezogen und versuche, mein eigenes Leben zu leben, aber es ist echt schwer, nicht ständig an sie zu denken und mich schuldig zu fühlen. Ich meine, ich hab sie immer gesagt, dass ich ausziehe, wenn ich 18 werde. und und jetzt bin ich 21. und hab's endlich getan. Aber trotzdem, ich kann nicht aufhören, mich zu fragen, ob ich sie im Stich lasse. Ich weiß, dass sie Alkoholprobleme hat und dass ich ihr nicht helfen kann, wenn ich bei ihr bleibe, aber es ist halt so, dass ich mich dann besser fühle, wenn ich bei ihr bin und mich um sie kümmere. Aber das ist doch nicht gesund, oder? Ich meine, ich will mein eigenes Leben leben, ich will Freunde haben, ich will ausgehen und mich amüsieren, ohne dass ich immer an sie denken muss. Aber wie kann ich das machen, ohne mich schuldig zu fühlen? Ich pack schlägt sich, pack verträgt sich, ich will nicht, dass sie alleine ist, aber ich will auch nicht, dass ich mein eigenes Leben nicht lebe. Und ich frage mich, ob es okay ist, wenn ich mich auf mich selbst konzentriere und nicht ständig an sie denke. Ich meine, ich will nicht egoistisch sein, aber ich will auch nicht mein eigenes Leben opfern, weil ich mich schuldig fühle. Kann mir jemand helfen, das zu verstehen? Oder hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht? Ich bin echt verunsichert und weiß nicht, was ich tun soll.
