Öffentlich lesbarer Thread
Wie geht ihr mit dem Duft von Weed um, wenn ihr clean seid
Heute Abend häng ich bei meiner Mitbewohnerin im Garten, Grill brutzelt, ein paar Joints drehen sich in der Luft und ich sitz da mit meinem Ingwertee. Ich bin jetzt seit 312 Tagen clean – also ungefahr 10 Monate – und jedes Mal, wenn der süße Geruch von Cannabis um die Ecke weht, spür ich dieses Ziehen im Nacken, wie das alte Verlangen fast wieder hochkommt. Iwie, ich dachte immer, das ist nur ein kleiner Trigger, aber manchmal fühlt es sich an, als wurde das Herz kurz kurz schneller.
Vor ein paar Wochen hab ich versucht, das Ganze zu ignorieren, aber dann kam die Kollegin mit dem Satz: „Hey Mila, probier doch mal einen kleinen Zug, das entspannt.“ Und ich hab nur gezwinkert und gesagt, das ich heute genug habe. Fur heute reicht das, dachte ich mir. Aber dann war da das leise Lachen, das Gerausch von jemandem, der den Joint anmacht – und ich merkte, wie ich innerlich kurz an das alte „Boost“ denken musste, das ich früher beim Auftritt gekriegt hab.
Habt ihr Tipps, wie man sich in so nem Umfeld nicht komplett aus dem Fenster wirft, ohne gleich den ganzen Abend zu verkrampfen? Ich probier gerade, mich mit kleinen schritten abzulenken: Musik, ein kurzer Spaziergang, oder einfach tief durchatmen und das Aroma einfach nur wahrnehmen, ohne zu bewerten. 😊 Vielleicht hilft ja jemand von euch mit ner Idee, wie man das Rauschen um sich rum aushalt, ohne dass das Herz wieder rast. Danke schonmal!
