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Öffentlich lesbarer Thread

dieses ständige nachdenken über weed... nervt mich langsam

hab jetzt seit fast einem jahr ungefähr clean, also was harte sachen angeht und auch das tägliche kiffen hab ich runtergefahren. bin ja in substitution und das hilft mir echt krass, grad weil ich damit auch die trigger für andere sachen besser in den griff kriege. aber trotzdem, dieses ganze nachdenken uber cannabis... warum ist das so prasent? ich meine, ich bin psychologie-studentin, ich sollte ja gut darin sein, meine gedanken zu analysieren und so, aber manchmal fuhlt sich das an, als wurd ich im kreis rennen. letztens war ich wieder mit ein paar leuten aus der uni unterwegs und einer hatte so nen vaporizer dabei. man, ich hab mich echt gefuhlt wie auf kohlen. nicht, dass ich dran gedacht hatte, selbst zu nehmen, ehrlich nicht. aber diese ganze atmosphäre, das geräusch, der geruch... das hat in mir irgendwas ausgelöst, was ich nicht ganz greifen kann. so ein unterbewusstes verlangen vielleicht? oder einfach nur die assoziation mit früheren zeiten, wo das halt normal war? ich hab ja immer noch das problem mit dem essen, wie ich letztens schon geschrieben hab. manchmal hab ich das gefuhl, dass das eine sucht quasi die andere ersetzt, oder halt nach vorne drängt. wenn ich nicht rauche, dann ess ich halt die ganze packung kekse, oder bin total unruhig. und dann denk ich wieder uber gras nach, ob das vielleicht "weniger schlimm" ware als kekse. total bescheuert, ich weiß. aber es ist halt diese ständige abwägung, dieser kampf im kopf. wie macht ihr das, wenn ihr so gedanken habt, die euch immer wieder zur substanz zurückführen wollen, obwohl ihr eigentlich clean sein wollt? hat das was mit den bindungsdingen zu tun, die ich hab? oder ist das einfach nur normal, wenn man so lange was konsumiert hat und jetzt versucht, das leben anders zu gestalten? ich frag mich echt, ob ich jemals ganz frei davon sein werde, dass es mir manchmal in den kopf schießt.
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