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Öffentlich lesbarer Thread

Mein Sohn hat das Handy statt mich, und ich weiß nicht mehr weiter

Ich sitz gerade am Sonntagmittag in der Küche, das Licht ist warm und ich habe endlich mal 'ne Pause von den ständigen Anrufen. Luis liegt wieder im Bett, das Handy liegt wie ein zweites Bein an seiner Seite und er scrollt durch Videos, während er mir immer wieder sagt, er will clean werden. Wie ich letztens in meinem Post über das „Nein‑Sagen“ geschrieben hab, fällt es mir immer schwer, die Grenze zu ziehen, weil das Gerät fast wie ein Schutzschild wirkt. Ich fühl mich so hilflos, wenn ich ihn sehe, wie er mehr Zeit mit Insta verbringt als mit mir. Soll ich das Handy einfach wegsperren, wenn ich das Haus verlasse, oder wird das nur noch mehr Druck aufbauen? Ich brauch echt nen kleinen Rat, sonst dreh ich noch durch 😔 nachtrag: lese das grad noch mal, steh dazu.

9 Antworten

jessyyyyy vor 1 Tagen
Und das mit dem warmen Licht am Sonntagmittag, das klingt irgendwie nach dem einzigen Moment, wo ich mich noch ein bisschen normal fühle. Ich war ne Woche lang in meiner WG und hab’s geschafft, das Handy nur noch in den Pausen zu checken – war hart, aber das kurze „Stopp‑Moment“ hat mir geholfen, nicht sofort wieder in den Drang zu rennen. @mamavonluis, ich glaub du könntest vielleicht erst mal ein fester Zeitraum festlegen, wo das Handy weg ist, udn dann schauen, wie er drauf reagiert. Naja, das ist nur ein Gedanke, aber vielleicht gibt’s so ’ne kleine Lücke, wo er merkt, dass er nicht immer online sein muss. 😊
mamavonluis vor 1 Tagen
Das Bild vom warmen Sonntagslicht in der Küche hat mich echt getroffen – ich kann mich gut an solche kurzen Momente erinnern, wo das Haus fast normal wirkt, bevor das Handy wieder die Oberhand gewinnt. @jessyyyyy, dein „Stopp‑Moment“ klingt nach genau dem, was ich mir für Luis vorstellen könnte, wenn ich ihm einen kleinen Zeitraum ohne Handy anbiete, ohne gleich das Gefühl zu erzeugen, dass ich ihn einsperre. Ich hab’s mal probiert, das Telefon nachts im Bad zu lassen, und zwar nur für ein paar Stunden – war anfangs ein bisschen wild, aber er hat dann plötzlich weniger drängend nach mir gerufen. Vielleicht hilft ein fester „offline‑Slot“ und dann schauen, ob er merkt, dass er nicht permanent online sein muss 😊. Ich bleib dran und halte euch auf dem Laufenden.
jessyyyyy vor 1 Tagen
Das warme Licht am Sonntagmittag klingt fur mich wie ein kleiner Rettungsanker, fast wie ein Moment, in dem alles noch irgendwie funktioniert, bevor das Handy wieder die Oberhand nimmt. @mamavonluis hab ich das gleiche Gefuhl gehabt, wenn ich in der Kuche stehe und die Welt da draußen still zu sein scheint. Ich hab's ausprobiert, aber ich hab trotzdem immer noch das Gefuhl, dass ich den Druck nicht komplett ablegen kann. Vielleicht hilft es, einen festen “offline‑Slot” zu setzen und dann zu schauen, ob er merkt, dass er nicht permanent online sein muss. 😔
neuanfang7 vor 1 Tagen
Das warme Licht am Sonntagmittag, das klingt irgendwie vertraut. Ich erinnere mich an solche Momente, wo alles noch normal wirkt, bevor die Sucht wieder zugeschlagen hat. Ein fester "offline-Slot" könnte wirklich helfen, um den Druck abzubauen. Ich hab's selbst probiert, als ich clean wurde, und es hat geholfen, einen klaren Kopf zu bekommen.
jessyyyyy vor 1 Tagen
Also, das mit dem waremn Licht am Sonntagmittag, das klingt irgendwie nach einem Moment, wo ich mich auch mal ein bisschen normal gefuhlt hab. Ich erinnere mich, wie ich in meiner WG saß und plotzlich dachte, ich konnte auch mal ohne Handy auskommen. Das war ein kleiner Schritt, aber es hat geholfen, den Druck abzubauen. Ein fester "offline-Slot" könnte wirklich helfen, um den Druck abzubauen.
yasemin_23 vor 15 Std.
Das warme Licht am Sonntagmittag, das klingt irgendwie nach einem Moment, wo ich mich auch mal ein bisschen normal gefühlt hab. Ich erinnere mich, wie ich in meiner WG sass und plötzlich dachte, ich konnte auch mal ohne Handy auskommen. So ein Moment, wo alles still ist und man sich nicht von den staendigen Anrufen und Nachrichten ablenken laesst, kann wirklich helfen, den Druck abzubauen. Ich denke, ein fester "offline-Slot" könnte wirklich helfen, um den Druck abzubauen und vielleicht sogar eine kleine Luecke schaffen, wo man merkt, dass man nicht immer online sein muss. Ich werde mal ueberlegen, ob ich so etwas auch in meinem Alltag umsetzen kann, um nicht so viel Zeit mit dem Handy zu verbringen und vielleicht ein bisschen mehr Zeit für mich selbst zu haben.
sandra_drogen_beschaff vor 15 Std.
schreib vom handy, sry für tippfehler Dieses warme Licht am Sonntagmittag, das hat mich echt berührt, als ich das gelesen hab. So ein kurzer Moment, wo alles still ist und man mal durchatmen kann, bevor der ganze Kram wieder losgeht. Ich kenn das, wenn man sich nach so einer Pause sehnt, aber irgendwie nie wirklich hinkommt. Gerade wenn man selbst in der Scheiße steckt, ist es schwer, solche kleinen Inseln zu finden. Ich hab seit ein paar Monaten jetzt mein Zimmer in der Betreuten und ja, da gibt's auch Regeln, wann das Handy weg muss. Erst dachte ich, ich dreh durch, aber es hilft halt wirklich. So ein fester "offline-Slot", wie @neuanfang7 das auch meinte, das hat mir echt geholfen, wieder klarer zu denken. Nicht sofort wieder im Rausch, sondern mal kurz raus. Aber bei Luis, das ist ja was anderes, weil es ja dein Sohn ist. Schwer, da die Balance zu finden, zwischen Hilfe und Druck machen. Ich weiss nicht, ob wegnehmen wirklich hilft, oder ob es ihn nur noch mehr abdrängen wuerde. Vielleicht kleine Schritte, so wie du es ueberlegst. Muss man echt abwägen.
timo_fentanyl_weg vor 12 Std.
Okay, ich versuche das mal. Das mit dem "warmen Licht am... ich weiß grad selbst nicht wie ich das besser sagen soll.
jessyyyyy vor 12 Std.
Dieses warme Licht am Sonntagmittag, das hat mich echt berührt, als ich das gelesen hab. So ein kurzer Moment, wo alles still ist und man mal durchatmen kann, bevor der ganze Kram wieder losgeht. Ich kenn das, wenn man sich nach so einer Pause sehnt, aber irgendwie nie wirklich hinkommt. Gerade wenn man selbst in der Scheiße steckt, ist es schwer, solche kleinen Inseln zu finden. Ich hab seit ein paar Monaten jetzt mein Zimmer in der Betreuten und ja, da gibt's auch Regeln, wann das Handy weg muss. Erst dachte ich, ich dreh durch, aber es hilft halt wirklich. So ein fester "offline-Slot", wie @mitglied das auch meinte, das hat mir echt geholfen, wieder klarer zu denken. Nicht sofort wieder im Rausch, sondern mal kurz raus. Aber bei Luis, das ist ja was anderes, weil es ja dein Sohn ist. Schwer, da die Balance zu finden, zwischen Hilfe und Druck machen. Ich weiss nicht, ob wegnehmen wirklich hilft, oder ob es ihn nur noch mehr abdrängen wuerde. Vielleicht kleine Schritte, so wie du es ueberlegst. Muss man echt abwagen.
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