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Öffentlich lesbarer Thread

Dieses ständige Grübeln nach dem Aufwachen?

Ich sitz hier gerade und kann irgendwie nicht richtig hochfahren heute Morgen. Die Sonne scheint, eigentlich ganz nett draußen, aber in meinem Kopf ist es irgendwie alles noch grau. Kennt ihr das? Dieses Gefühl, direkt nach dem Aufwachen schon wieder so in Gedankenkarussellen zu sein, bevor man überhaupt richtig wach ist. Ich bin jetzt seid gut einem Jahr clean von diesem ganzen Porn- und Cannabis-Zeug, und das war echt nicht einfach. Diese ersten Monate waren die Hölle, jeden Tag ein Kampf. Aber jetzt, wo es "stabiler" ist, kommen andere Sachen hoch, irgendwie subtiler. Dieses ständige Grübeln, ob ich das alles richtig mache, ob ich nicht doch irgendwo einen Fehler mache, der mich wieder zurückwirft. Manchmal wache ich auf und denke sofort an... naja, an die alten Muster. Nicht direkt mit dem Drang, aber so als Erinnerung, wie es früher war. Und dann kommt sofort die Angst, dass diese Erinnerung stärker wird. Ich versuch dann, mich abzulenken, direkt ans Handy, irgendwas lesen oder gucken. Aber das ist ja auch nur ne kurzfristige Lösung, oder? Hat jemand von euch ähnliche Erfahrungen gemacht, nachdem die akute Suchtphase vorbei war? Wie geht ihr damit um, wenn diese Gedanken einfach so da sind, so ungeladen? Ich hab das Gefühl, ich muss lernen, damit zu leben, aber wie? Muss ich das überhaupt? Oder ist das ein Zeichen, dass noch was tiefer sitzt? Bin echt gespannt auf eure Gedanken dazu.
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