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Wenn das alte Verlangen plötzlich wieder anklopft – wie gehst du damit

Heute Nachmittag war ich wieder in der Uni-Bibliothek, nur um zu lernen und gleichzeitig meine Gedanken zu sortieren. Plötzlich hörte ich das leise Klicken einer Schachtel, die jemand neben mir ausgepackt hat – das war das typische Geräusch von einem Zippo, den ich aus meiner Zeit mit meinem Ex-Partner kenne. Kaum hatte ich das gesehen, kam das alte, dumpfe Ziehen an die Luft, das ich seit einem Jahr nicht mehr gespürt habe. Ich saß da, mit meinem Laptop und meinem Methadon-Plan, und dachte: Warum lost ein so banaler Auslöser jeztt ein so starkes Verlangen aus? Ich habe ja in meinem letzten Post über das tägliche Kiffen geschrieben (dieses standige Nachdenken über weed… nervt mich langsam) und dort erwähnt, dass ich seit einem Jahr clean bin. Trotzdem fühlt sich das hier irgendwie wie ein Rückschritt an, obwohl ich ja nicht spritze, nur rauche. Vielleicht liegt es ja an meinem Bindungstrauma aus Kindheit, das immer wieder an alten Mustern zieht, wenn ich mich unsicher fühle. Ich frage mich, ob ihr ähnliche „harmlosen“ Trigger erlebt habt, die plötzlich viel großer wirken, als sie sollten. Wie schafft ihr es, in so einem Moment zu bleiben, ohne gleich das Verlangen zu befriedigen? Gibt es kleine Rituale oder Gedanken, die ihr nutzt, um das alte Muster zu durchbrechen? Ich würde mich freuen, wenn ihr eure Erfahrungen teilen könntet – vielleicht finde ich ja etwas, das mir jetzt gerade fehlt 😊. Danke schonmal fur eure Antworten.
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