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Öffentlich lesbarer Thread
Bin ich süchtig nach meinem Spiegelbild
Von sarah_03vor 18 Std.💬 0❤️ 1
Also, gestern hab ich beim Frühstück im Café an die Wand gekuckt und total festgestellt, dass ich mich mehr an den Spiegel als an das Essen glaube. Ich meine, ich sitze dort, der Kaffee schmeckt akkurat, aber dann fällt mir auf, wie ich den Teller leer sehe, als ob der Zucker irgendwie nur so wegschwindet. Ich hab schon rumgerätselt, ob das ein neues Symptom ist – oder nur einer dieser „Essen, weil ich ein Rausch brauche“-Momente, die ich seit dem Clean-Beginnen vermute.
In der Uni, zwischen Jura-Notizen und meinem ständigen Kopf voller Pläne, hab ich das Gefühl, jedes Mal wenn ich an etwas schneide, ein kleines Stück mein Selbstwert abnehme. Ich hab vor ein paar Wochen angefangen auf mein Essen zu achten, weil ich dachte, das hilft gegen die Panikattacken. Aber irgendwie sehe ich jetzt, wie mein Teller wischer kommt, und ich fühle mich plötzlich noch leerer.
Ich frage mich: Wann wird das damit, das ich mehr Zeit mit dem Spiegel verbringe, zu einem echten Problem? Ich bin jetzt seit fünf Monaten clean, und das fühlt sich manchmal wie ein Rausch an, weil alles so klar ist. Vielleicht ist das einfach der Versuch, das Verlorene zu füllen, was ich in der Krise von meiner Familie gestanden hab – oder ich hab einfach Angst, wieder „nicht genug“ zu sein.
Hat dir das auch schon passiert? Und wie bist du damit umgegangen, wenn das Essen irgendwie zur „Lösung“ wurde? Ich suche nach einer Lösung, die nicht von außen kommt, sondern aus mir selbst. Grüße.
Bin ich süchtig nach meinem Spiegelbild
Von sarah_03 · · 0 Antworten · 1 Reaktionen
Also, gestern hab ich beim Frühstück im Café an die Wand gekuckt und total festgestellt, dass ich mich mehr an den Spiegel als an das Essen glaube. Ich meine, ich sitze dort, der Kaffee schmeckt akkurat, aber dann fällt mir auf, wie ich den Teller leer sehe, als ob der Zucker irgendwie nur so wegschwindet. Ich hab schon rumgerätselt, ob das ein neues Symptom ist – oder nur einer dieser „Essen, weil ich ein Rausch brauche“-Momente, die ich seit dem Clean-Beginnen vermute.
In der Uni, zwischen Jura-Notizen und meinem ständigen Kopf voller Pläne, hab ich das Gefühl, jedes Mal wenn ich an etwas schneide, ein kleines Stück mein Selbstwert abnehme. Ich hab vor ein paar Wochen angefangen auf mein Essen zu achten, weil ich dachte, das hilft gegen die Panikattacken. Aber irgendwie sehe ich jetzt, wie mein Teller wischer kommt, und ich fühle mich plötzlich noch leerer.
Ich frage mich: Wann wird das damit, das ich mehr Zeit mit dem Spiegel verbringe, zu einem echten Problem? Ich bin jetzt seit fünf Monaten clean, und das fühlt sich manchmal wie ein Rausch an, weil alles so klar ist. Vielleicht ist das einfach der Versuch, das Verlorene zu füllen, was ich in der Krise von meiner Familie gestanden hab – oder ich hab einfach Angst, wieder „nicht genug“ zu sein.
Hat dir das auch schon passiert? Und wie bist du damit umgegangen, wenn das Essen irgendwie zur „Lösung“ wurde? Ich suche nach einer Lösung, die nicht von außen kommt, sondern aus mir selbst. Grüße.