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Öffentlich lesbarer Thread
Wer hat noch das Gefühl, dass der Job die Sucht versteckt
Von sabrina_koksvor 2 Std.💬 0❤️ 1
Ich sitz hier gerade mit nem kühlen Bier auf dem Balkon, die Stadtlichter glitzern und ich frage mich, wie oft wir eigentlich die ganze „Funktionsdroge“-Story im Job einfach weglassen. Wie ich in meinem letzten Post über die „Funktionsdroge im Job“ geschrieben hab, war das für mich erst klar, als ich die Kardiologieabklärung hatte und das Herz aus dem Takt kam. Seit 4 Monaten bin ich clean – 143 Tage ohne Koks – und doch spür ich manchmal dieses leise Ziehen, das sagt: „Du brauchst das jetzt wieder, sonst schaffst du das nicht.“
Im Gastro‑Business war Koks für mich so etwas wie ein Turbo‑Knopf: lange Schichten, ständig auf den Beinen, immer wieder neue Gäste, und das Ganze mit dem Druck, immer gut drauf zu sein. Ich hab das echt als normal angesehen, weil alle um mich rum irgendwie das gleiche Tempo hatten. Und dann plötzlich, nach dem Ausstieg, wird einem klar, dass das „Normale“ eigentlich ein großer Trick war, um das Sucht‑Gefühl zu tarnen.
Jetzt, wo ich im Büro als Projektmanagerin arbeite, gibt’s keinen Koks mehr im Hinterzimmer, aber der Druck ist anders. Ich merke, dass ich mich jetzt öfter mit Kaffee, Energy‑Drinks oder sogar zu viel Arbeit „aufputsche“, um das alte Hochgefühl zu ersetzen. Ich mein, ist das jetzt einfach nur Stress oder ein neuer Weg, die alte Sucht zu verstecken?
Habt ihr das auch erlebt, dass ihr nach dem Ausstieg plötzlich andere „Hilfen“ sucht, weil der Job euch immer noch fordert, aber die alte Substanz nicht mehr da ist? Wie geht ihr mit diesen stillen Triggern um, wenn kein Koks mehr im Spiel... musste das grad einfach mal rauslassen.
Wer hat noch das Gefühl, dass der Job die Sucht versteckt
Von sabrina_koks · · 0 Antworten · 1 Reaktionen
Ich sitz hier gerade mit nem kühlen Bier auf dem Balkon, die Stadtlichter glitzern und ich frage mich, wie oft wir eigentlich die ganze „Funktionsdroge“-Story im Job einfach weglassen. Wie ich in meinem letzten Post über die „Funktionsdroge im Job“ geschrieben hab, war das für mich erst klar, als ich die Kardiologieabklärung hatte und das Herz aus dem Takt kam. Seit 4 Monaten bin ich clean – 143 Tage ohne Koks – und doch spür ich manchmal dieses leise Ziehen, das sagt: „Du brauchst das jetzt wieder, sonst schaffst du das nicht.“
Im Gastro‑Business war Koks für mich so etwas wie ein Turbo‑Knopf: lange Schichten, ständig auf den Beinen, immer wieder neue Gäste, und das Ganze mit dem Druck, immer gut drauf zu sein. Ich hab das echt als normal angesehen, weil alle um mich rum irgendwie das gleiche Tempo hatten. Und dann plötzlich, nach dem Ausstieg, wird einem klar, dass das „Normale“ eigentlich ein großer Trick war, um das Sucht‑Gefühl zu tarnen.
Jetzt, wo ich im Büro als Projektmanagerin arbeite, gibt’s keinen Koks mehr im Hinterzimmer, aber der Druck ist anders. Ich merke, dass ich mich jetzt öfter mit Kaffee, Energy‑Drinks oder sogar zu viel Arbeit „aufputsche“, um das alte Hochgefühl zu ersetzen. Ich mein, ist das jetzt einfach nur Stress oder ein neuer Weg, die alte Sucht zu verstecken?
Habt ihr das auch erlebt, dass ihr nach dem Ausstieg plötzlich andere „Hilfen“ sucht, weil der Job euch immer noch fordert, aber die alte Substanz nicht mehr da ist? Wie geht ihr mit diesen stillen Triggern um, wenn kein Koks mehr im Spiel... musste das grad einfach mal rauslassen.