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Koks‑ und Alkohol‑Mischung im Club – hat das bei euch auch immer so schnell geklappt
Ich sitz gerade auf meinem Balkon, die Sonne brennt ein bisschen und ich denke zurück an den letzten Freitag im Club. War das nicht das erste Mal seit 5 Monaten, dass ich überhaupt wieder an einem Beat mitgewippt hab? Ich war mit ein paar alten Kollegen aus der Gastro‑Szene unterwegs, das Bier floss und dann kam plötzlich die Frage: "Wer will noch nen Zug?" Und plötzlich war da wieder das vertraute Kribbeln vom Koks, das ich immer mit nem Schluck Schnaps kombiniert hab, weil das irgendwie die "Ruhigkeit" reinbringt, wenn das Adrenalin zu hoch steigt.
Im Moment bin ich 165 Tage clean, hab die stationäre Therapie hinter mir und nehme jetzt nur noch meine Antikonvulsiva, aber das alte Muster lässt mich immer noch fesseln. Beim ersten Zug fühlte ich mich fast wieder wie früher – die Hände zitterten, das Herz machte einen kurzen Aussetzer, und dann kam das leichte Schwindeln vom Alkohol. Ich hab mich gefragt, ob das eigentlich die Gefahr ist, die man am leichtesten übersieht: Der Mix macht das Ganze erst richtig gefährlich, weil das Koks die Wirkung des Alkohols verstärkt und umgekehrt.
Habt ihr das auch erlebt, dass ihr nach ein paar Drinks automatisch wieder zum Koks greift, weil es "besser passt"? Wie schafft ihr es, in solchen Momenten die Versuchung zu stoppen, bevor ihr wieder im Kreis lauft? Ich bin gespannt, ob jemand von euch Tipps hat, wie man den inneren Dialog umdrehen kann, wenn das Verlangen nach dem "Funktions‑Kick" plötzlich... musste das grad einfach mal rauslassen.
