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Öffentlich lesbarer Thread
Warum mich gerade jetzt dieser Song umhaut – und was das mit Mama zu tun hat
Von niewiedervor 3 Std.💬 0❤️ 0
Hab gerade den alten Track von AnnenMayKantereit „Oft gefragt“ auf Repeat und plötzlich war mir das Gefühl, als würd ich voll in meine Kindheit zurückgezogen. Ich häng hier im WG‑Zimmer, die Lichter im Flur gehen schon aus, draußen fängt das Wochenende an zu singen, und plötzlich hör ich die Stimme von Henning und die Gitarre klingelt so laut in meinem Kopf, dass ich fast das Glas vom Tisch schmeiße.
Tbh, das ist das erste Mal seit Langem, dass ich mir bei so einem Lied nicht sofort weggedreht habe, weil es mich an die endlosen Abende erinnert, an denen ich nach der Schule heim muss, weil meine Mutter schon wieder zu tief im Glas war. Die Zeile „du bist nicht der/die einzige“ klingt jetzt irgendwie ironisch, weil ich mich immer gefragt hab, ob ich überhaupt mal allein sein darf, ohne dass alles zusammenbricht. Wenn ich dann versuche „Nein“ zu sagen – pack schlägt sich, pack verträgt sich – dann knackt das ganze Haus wie ein altes Radio.
Kennt ihr das, wenn ein Song plötzlich mehr bedeutet, als nur ein Beat? Ich frag mich, ob die Pop‑Melodie mein kleines Ventil ist, das mich wenigstens für ein paar Minuten von der Schuld entlastet, die ich seit Kindertagen trage. Vielleicht hilft es ja, wenn ich das Gefühl zulasse, dass ich auch mal nur zuhören darf, ohne gleich das nächste Kapitel zu reparieren.
Wie geht ihr mit Liedern um, die plötzlich zu einem Spiegel werden? Und habt ihr Tipps, wie man den Moment nutzt, ohne dass das Herz danach wieder zu laut pocht? Ich bin echt neugierig, weil ich das Gefühl hab, hier könnte ein kleiner Ausweg versteckt sein. ❤️
Warum mich gerade jetzt dieser Song umhaut – und was das mit Mama zu tun hat
Von niewieder · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Hab gerade den alten Track von AnnenMayKantereit „Oft gefragt“ auf Repeat und plötzlich war mir das Gefühl, als würd ich voll in meine Kindheit zurückgezogen. Ich häng hier im WG‑Zimmer, die Lichter im Flur gehen schon aus, draußen fängt das Wochenende an zu singen, und plötzlich hör ich die Stimme von Henning und die Gitarre klingelt so laut in meinem Kopf, dass ich fast das Glas vom Tisch schmeiße.
Tbh, das ist das erste Mal seit Langem, dass ich mir bei so einem Lied nicht sofort weggedreht habe, weil es mich an die endlosen Abende erinnert, an denen ich nach der Schule heim muss, weil meine Mutter schon wieder zu tief im Glas war. Die Zeile „du bist nicht der/die einzige“ klingt jetzt irgendwie ironisch, weil ich mich immer gefragt hab, ob ich überhaupt mal allein sein darf, ohne dass alles zusammenbricht. Wenn ich dann versuche „Nein“ zu sagen – pack schlägt sich, pack verträgt sich – dann knackt das ganze Haus wie ein altes Radio.
Kennt ihr das, wenn ein Song plötzlich mehr bedeutet, als nur ein Beat? Ich frag mich, ob die Pop‑Melodie mein kleines Ventil ist, das mich wenigstens für ein paar Minuten von der Schuld entlastet, die ich seit Kindertagen trage. Vielleicht hilft es ja, wenn ich das Gefühl zulasse, dass ich auch mal nur zuhören darf, ohne gleich das nächste Kapitel zu reparieren.
Wie geht ihr mit Liedern um, die plötzlich zu einem Spiegel werden? Und habt ihr Tipps, wie man den Moment nutzt, ohne dass das Herz danach wieder zu laut pocht? Ich bin echt neugierig, weil ich das Gefühl hab, hier könnte ein kleiner Ausweg versteckt sein. ❤️