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Neue Stelle, alte Versuchung – wie bleibt man clean im Stress

Ich bin jetzt seit fast fünf Monaten clean – 170 Tage ohne den täglichen Koks‑Kick, und das fühlt sich manchmal an wie ein kleiner Sieg, den ich jedes Mal neu feiern muss. Heute hab ich mich endlich in meinem neuen Job als Event‑Assistenz eingelebt. Die ersten Wochen waren ein Wirbel aus Aufbauten, kurzen Deadlines und ständigem Telefongeplapper. Ich dachte mir: „Hier brauch ich das Zeug nicht, das war ja nur in den Clubs.“ Aber dann kam der Moment, als wir kurz vor einer großen Hochzeit standen, das Licht war noch nicht justiert und plötzlich war die Luft total angespannt. Einer meiner Kolleg*innen hat leise gesagt, dass er nach Feierabend mal einen Zug nehmen will, um runterzukommen. Und ich hab sofort das alte Kribbeln gespürt – das alte Verlangen, das ich so lange verdrängt hab. Habt ihr euch schon mal in so ’nem Moment wieder gefunden? Wie schafft ihr es, das Verlangen zu überlisten, wenn der Stress plötzlich wie ein Sturm kommt? Ich hab versucht, einfach ein paar tiefe Atemzüge zu nehmen, und dann sofort in die Küche zu rennen, um mir einen Kaffee zu machen. Das hat irgendwie geholfen, aber ich fühl mich noch unsicher, ob das reicht, wenn die nächste Deadline wieder anklopft. Ich frage mich, ob es vielleicht sinnvoll wäre, mir einen kleinen, klaren Plan zu machen – aber dann wieder: Was, wenn das zu viel Struktur bringt und ich wieder in alte Muster falle? Irgendwelche Tipps, wie ihr in eurem Job den „Funktionsdroge“-Druck aushaltet, ohne rückzufallen? Danke für eure Gedanken 😊
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