@neelix.community gerade aktiv
Forum ansehen

Community Feed

Hilfe & Community

Du bist nicht allein.

Lies erst kurz im Forum mit. Wenn du bereit bist, steigst du anonym ein und kannst direkt schreiben, antworten und die Tools nutzen.

Viele Funktionen sind schon ohne Login nutzbar, Premium ist optional.

🔒 100% anonym 🙈 Kein Klarname 🛡️ DSGVO-konform

📊 Transparenz vor dem Login: Das ist kostenlos, das ist optional.

Kostenlos ohne Login

  • Soforthilfe und Basis-Werkzeuge direkt nutzbar
  • Community vor dem Login anschauen
  • Kein Klarname noetig, anonym starten
Optional ⭐

Premium optional

  • Unbegrenzte KI-Token-Nutzung fuer KI-Coaches und KI-Tools
  • Mehr Tiefe bei Analysen, Coaching und Begleitung
  • Erweiterte Auswertungen, Exporte und Premium-Module
  • Optional: 9,99 EUR monatlich oder 79 EUR jaehrlich
  • Alternativ via Aktivitaetspunkte in der Community freischaltbar
Öffentlich lesbarer Thread

Wie hat sich die Therapie für uns „Alte“ seit den 80ern wirklich verändert?

Also, ich sitz hier am Fenster meiner geförderten Wohnung, die Sonne dringt endlich durch das graue Pflasterhaus und ich denke wieder mal über die langen Jahre nach. Als ich in den späten 70ern das erste Mal mit Opiaten in die Westberliner Szene kam, war die Sucht‑Betreuung kaum mehr als ein „Abhängigkeits‑Büro“ – ein bisschen Aufklärung, ein paar Auflagen und dann zurück auf die Straße. Wenn ich mir das heute anschaue, dann wirkt das Ganze fast schon wie ein anderer Planet. Seit 26 Tage clean bin ich jetzt in einer Polamidon‑Substitution und bekomme wöchentlich ein Gespräch mit einem Sozialarbeiter, der nicht nur nach dem Drogenkonsum fragt, sondern auch nach meiner Stimmung, meinem Schlaf und ob ich mich in den letzten Wochen nicht zu sehr zurückgezogen habe. Das war früher ein Fremdwort – „Dualdiagnose“ war eher ein Schimpfwort, das man hinter verschlossenen Türen flüsterte. Heute gibt’s sogar Gruppen, in denen wir über Depression, Angst und PTBS reden können, während wir gleichzeitig über den Substitutionsplan sprechen. Ich muss zugeben, das fühlt sich manchmal fast zu modern an, fast wie ein neues Kapitel, das ich nicht ganz lesen kann. Aber was bleibt gleich? Der Stuhl im Wartezimmer, das leise Summen der Heizung und das Gefühl, dass man immer noch ein bisschen außen vor steht, weil das Alter irgendwie „zu alt“ für neue Programme ist. Wie erlebt ihr das? Fühlt ihr euch von den jüngeren Therapeut*innen wirklich verstanden, oder bleibt da noch die alte Kluft? Ich bin gespannt, ob jemand von euch ähnliche Veränderungen mitbekommen hat oder ob für euch alles eher gleich geblieben ist. 🙏
🆘 Hilfe