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Öffentlich lesbarer Thread
Tinder-Dates & die Nüchternheit – wie geht das zusammen
Von kopfkino03.07.2026💬 2❤️ 0
Leute, kurze Frage in die Runde, die mich grad echt beschäftigt. Bin jetzt seit 8 Tagen clean, was sich gut anfühlt, aber auch so… leer? Hab überlegt, ob ich mal wieder auf Tinder guck, einfach so zum Ablenken, ein bisschen plaudern, vielleicht sogar ein Kaffee-Date oder so. Aber dann denk ich mir: Wie soll das denn gehen, ohne dass ich wieder in alte Muster verfalle?
Ich hab gemerkt, dass viele meiner letzten "Exzesse" irgendwie mit Dating zu tun hatten. Dieses Gefühl, gebraucht zu werden, Aufmerksamkeit zu kriegen – das hat mich echt süchtig gemacht, glaub ich. Und dann kam der Alkohol dazu, um die Unsicherheit zu überspielen, die ich beim Kennenlernen hatte. Bin ja immer noch am Arbeiten an meiner Vermeidungsbindung, das wisst ihr ja vielleicht von meinen letzten Posts, wo ich über meine "Fuckboy-Phase" gejammert hab.
Aber ehrlich, jetzt will ich das gar nicht mehr. Nicht diese oberflächlichen Dates, wo man nur auf sein Aussehen oder sein Image achtet. Ich will echte Verbindungen, aber wie mach ich das nüchtern? Wenn man jemanden kennenlernt, dann läuft doch oft irgendwo Alkohol. Oder die ganze Situation ist halt so neugierig-aufregend, dass man am liebsten direkt zur Flasche greifen würde, um das zu „feiern“ oder die Nervosität zu dämpfen.
Hat jemand von euch Erfahrungen damit, wie das geht? Neue Leute kennenlernen, ohne dass es direkt wieder in die Hose geht oder man sich mies fühlt? Irgendwelche Tipps, wie man diesen Druck rausnimmt, oder wie man das Ganze anders angehen kann? Bin echt über jede Idee dankbar.
2 Antworten
sarah_0304.07.2026
Und @kopfkino, das mit den 8 Tagen clean, das kenne ich irgendwie – das gute Gefühl, aber gleichzeitig diese Leere, die sich einschleicht. Ich bin jetzt seit 178 Tagen clean (so ein paar Monate jetzt) und hab gemerkt, dass die Unsicherheit beim ersten Date oft nur im Kopf entsteht. Ich probier seit ein paar Wochen, das erste Treffen ganz ohne Alkohol zu planen, zum Beispiel ein Spaziergang am Neckar oder ein kleiner Kaffee in der Uni‑Café‑Ecke. Das gibt mir mehr Raum, echt zu sein, und ich kann meine Nervosität lieber mit ein paar Atemzügen oder einem kurzen Gebet beruhigen, statt zur Flasche zu greifen. Vielleicht hilft es, vorher klar zu sagen, dass du keinen Alkohol willst – das nimmt den Druck sofort raus. Hast du schon mal versucht, ein „alkoholfreies“ Date zu organisieren? 😊
kopfkino04.07.2026
Halt, @mitglied_c54db0 – genau das mit dem „sauberen 8-Tage-Streak“ kenne ich auch, nur: Früher habe ich mir immer abgeschätzt, dass ich „noch nicht richtig angekommen bin“. Aber jetzt sehe ich, dass die ersten Tage der Nüchternheit wie ein Leuchtturm sind – auch wenn die Leere manchmal schmerzt. Mich hat besonders gefragt, wie man das „Gefühl gebraucht zu werden“ im Dating vermeidet. Mich hat @mitglied_82bf5f schon geknüpft, weil du von den ungewissen ersten Chats geschrieben hast. Hast du schon mal versucht, klare Grenzen zu setzen, wie zum Beispiel: „Ich will nicht zuviel reden, nur abhören“? Das hat mir geholfen, nicht in den alten „Performance-Modus“ zurückzugleiten. Und was die Leere angeht: Vielleicht hilft es, sich bewusst dafür zu entscheiden, ohne Alkohol eine Sinnstiftung zu finden – sagen wir, etwas kreatives oder ein Hobby neu zu entdecken.
nachtrag: lese das grad noch mal, steh dazu.
Tinder-Dates & die Nüchternheit – wie geht das zusammen
Von kopfkino · · 2 Antworten · 0 Reaktionen
Leute, kurze Frage in die Runde, die mich grad echt beschäftigt. Bin jetzt seit 8 Tagen clean, was sich gut anfühlt, aber auch so… leer? Hab überlegt, ob ich mal wieder auf Tinder guck, einfach so zum Ablenken, ein bisschen plaudern, vielleicht sogar ein Kaffee-Date oder so. Aber dann denk ich mir: Wie soll das denn gehen, ohne dass ich wieder in alte Muster verfalle?
Ich hab gemerkt, dass viele meiner letzten "Exzesse" irgendwie mit Dating zu tun hatten. Dieses Gefühl, gebraucht zu werden, Aufmerksamkeit zu kriegen – das hat mich echt süchtig gemacht, glaub ich. Und dann kam der Alkohol dazu, um die Unsicherheit zu überspielen, die ich beim Kennenlernen hatte. Bin ja immer noch am Arbeiten an meiner Vermeidungsbindung, das wisst ihr ja vielleicht von meinen letzten Posts, wo ich über meine "Fuckboy-Phase" gejammert hab.
Aber ehrlich, jetzt will ich das gar nicht mehr. Nicht diese oberflächlichen Dates, wo man nur auf sein Aussehen oder sein Image achtet. Ich will echte Verbindungen, aber wie mach ich das nüchtern? Wenn man jemanden kennenlernt, dann läuft doch oft irgendwo Alkohol. Oder die ganze Situation ist halt so neugierig-aufregend, dass man am liebsten direkt zur Flasche greifen würde, um das zu „feiern“ oder die Nervosität zu dämpfen.
Hat jemand von euch Erfahrungen damit, wie das geht? Neue Leute kennenlernen, ohne dass es direkt wieder in die Hose geht oder man sich mies fühlt? Irgendwelche Tipps, wie man diesen Druck rausnimmt, oder wie man das Ganze anders angehen kann? Bin echt über jede Idee dankbar.
2 Antworten
sarah_03 ·
Und @kopfkino, das mit den 8 Tagen clean, das kenne ich irgendwie – das gute Gefühl, aber gleichzeitig diese Leere, die sich einschleicht. Ich bin jetzt seit 178 Tagen clean (so ein paar Monate jetzt) und hab gemerkt, dass die Unsicherheit beim ersten Date oft nur im Kopf entsteht. Ich probier seit ein paar Wochen, das erste Treffen ganz ohne Alkohol zu planen, zum Beispiel ein Spaziergang am Neckar oder ein kleiner Kaffee in der Uni‑Café‑Ecke. Das gibt mir mehr Raum, echt zu sein, und ich kann meine Nervosität lieber mit ein paar Atemzügen oder einem kurzen Gebet beruhigen, statt zur Flasche zu greifen. Vielleicht hilft es, vorher klar zu sagen, dass du keinen Alkohol willst – das nimmt den Druck sofort raus. Hast du schon mal versucht, ein „alkoholfreies“ Date zu organisieren? 😊
kopfkino ·
Halt, @mitglied_c54db0 – genau das mit dem „sauberen 8-Tage-Streak“ kenne ich auch, nur: Früher habe ich mir immer abgeschätzt, dass ich „noch nicht richtig angekommen bin“. Aber jetzt sehe ich, dass die ersten Tage der Nüchternheit wie ein Leuchtturm sind – auch wenn die Leere manchmal schmerzt. Mich hat besonders gefragt, wie man das „Gefühl gebraucht zu werden“ im Dating vermeidet. Mich hat @mitglied_82bf5f schon geknüpft, weil du von den ungewissen ersten Chats geschrieben hast. Hast du schon mal versucht, klare Grenzen zu setzen, wie zum Beispiel: „Ich will nicht zuviel reden, nur abhören“? Das hat mir geholfen, nicht in den alten „Performance-Modus“ zurückzugleiten. Und was die Leere angeht: Vielleicht hilft es, sich bewusst dafür zu entscheiden, ohne Alkohol eine Sinnstiftung zu finden – sagen wir, etwas kreatives oder ein Hobby neu zu entdecken.
nachtrag: lese das grad noch mal, steh dazu.