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Öffentlich lesbarer Thread
Wie lange kann man das „Koks‑Boost“ im Job wirklich verbergen
Von sabrina_koksvor 3 Std.💬 0❤️ 0
Ich sitz gerade in der leeren Bar, das Licht ist noch halb gedimmt und draußen hört man das leise Rauschen der Straße. Vor 5 Monaten hab ich die letzte Zeile auf dem Koks‑Karton gemacht – seitdem bin ich clean, hab die stationäre Therapie hinter mir und kämpf mich jeden Tag ein Stück weiter. Aber das Bild im Kopf, das mich noch immer verfolgt, ist das: Ich war die einzige, die im Team den „Turbo“ hatte, weil das Koks für mich quasi ein Arbeitspaket war.
Im Restaurant‑Alltag war das kein Geheimnis für die Kollegen, aber für die Chefs und die Kunden war ich die, die immer noch lächelt, wenn das Stresslevel durch die Decke geht. Ich meine, ich hab das nie als Sucht bezeichnet, eher als „nötige Energie“, weil die Schicht einfach zu lang war, die Bestellungen zu schnell kamen und die Musik zu laut. Und dann kam das Herzrasen – das war das Signal, das ich mir selber zu sehr pushen musste.
Jetzt, wenn ich zurückdenke, frage ich mich, wie viele von euch in ähnlichen Jobs – Service, Events, Nightlife – das gleiche erlebt haben, ohne dass es auffiel. Wie habt ihr das „Funktions‑Koks“ erkannt und dann trotzdem den Mut gefunden, aufzuhören, obwohl es doch so ein fester Teil des Berufslebens war?
Ich würde echt gern wissen, ob ihr Tipps habt, wie man den Druck ohne Stimulanzien bewältigen kann, oder ob ihr einfach nur eure Geschichte teilen wollt. Danke, dass ihr zuhört. ❤️
Wie lange kann man das „Koks‑Boost“ im Job wirklich verbergen
Von sabrina_koks · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Ich sitz gerade in der leeren Bar, das Licht ist noch halb gedimmt und draußen hört man das leise Rauschen der Straße. Vor 5 Monaten hab ich die letzte Zeile auf dem Koks‑Karton gemacht – seitdem bin ich clean, hab die stationäre Therapie hinter mir und kämpf mich jeden Tag ein Stück weiter. Aber das Bild im Kopf, das mich noch immer verfolgt, ist das: Ich war die einzige, die im Team den „Turbo“ hatte, weil das Koks für mich quasi ein Arbeitspaket war.
Im Restaurant‑Alltag war das kein Geheimnis für die Kollegen, aber für die Chefs und die Kunden war ich die, die immer noch lächelt, wenn das Stresslevel durch die Decke geht. Ich meine, ich hab das nie als Sucht bezeichnet, eher als „nötige Energie“, weil die Schicht einfach zu lang war, die Bestellungen zu schnell kamen und die Musik zu laut. Und dann kam das Herzrasen – das war das Signal, das ich mir selber zu sehr pushen musste.
Jetzt, wenn ich zurückdenke, frage ich mich, wie viele von euch in ähnlichen Jobs – Service, Events, Nightlife – das gleiche erlebt haben, ohne dass es auffiel. Wie habt ihr das „Funktions‑Koks“ erkannt und dann trotzdem den Mut gefunden, aufzuhören, obwohl es doch so ein fester Teil des Berufslebens war?
Ich würde echt gern wissen, ob ihr Tipps habt, wie man den Druck ohne Stimulanzien bewältigen kann, oder ob ihr einfach nur eure Geschichte teilen wollt. Danke, dass ihr zuhört. ❤️