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Ein bisschen stolz auf mich selbst, aber wie lange hält das
Von kopfkino10.08.2026💬 3❤️ 1
Also, ich sitze gerade hier und denke darüber nach, wie ich es geschafft habe, 28 Tage clean zu bleiben. Es ist echt krass, wenn man bedenkt, wie ich vorher gelebt habe - immer auf der Suche nach dem nächsten Drink, dem nächsten Tinder-Date, einfach weil ich mich nicht allein fühlen wollte. Aber seit ich mich entschieden habe, eine Pause einzulegen und mich um mich selbst zu kümmern, ist irgendwie alles ein bisschen besser geworden. Ich meine, ich habe angefangen, wieder Sport zu treiben, mich mit Freunden zu treffen, die nicht nur aus der Kneipe kommen, und sogar ein bisschen wieder zu studieren. Es ist, als hätte ich ein neues Leben entdeckt oder so. Aber jetzt, wo das Wochenende vorbei ist und der Montag wieder da ist, habe ich ein bisschen Angst, das ich wieder in alte Muster zurückfalle. Wie geht ihr mit so Zeiten um, wenn man denkt, man hat es endlich geschafft, aber gleichzeitig die Angst hat, alles wieder zu vermasseln? Ich meine, ich will nicht wieder in diese fuckboy-Phase zurückfallen, aber ich weiß auch nicht, wie ich es schaffe, mich davon fernzuhalten. Und, ich meine, ich bin echt dankbar für diese 28 Tage, aber ich will nicht nur 28 Tage clean sein, ich will ein neues Leben führen, oder? Also, ich hoffe, ihr habt ein paar Tipps oder Erfahrungen, die ihr teilen könnt, weil ich mich gerade ein bisschen unsicher fühle und nicht weiß, ob ich das alles alleine schaffe. Ich brauche einfach ein bisschen Hilfe, um mich auf dem richtigen Weg zu halten, und ich hoffe, dass ihr mir helfen könnt, meine Ängste zu überwinden und mein neues Leben zu leben.
3 Antworten
michael_subfrei11.08.2026
@kopfkino genau das mit der Angst hab ich selbst immer wieder – dachte nach 4 Jahren clean plötzlich, jetzt wird der Alltag wieder schwer. Ich hab vor ein paar Monaten den Sprung ins Jobbing gemacht, fand den ersten Tag richtig krass, aber dann hab ich gemerkt, dass das alte Muster nie ganz weg ist, nur versteckt. Manchmal hilft's, einfach den Moment zu stoppen und zu atmen, dann fällt die Panik wieder weg. Ich war echt stolz auf meine 1529 Tage, aber ich seh's nicht als Endpunkt – jeder Tag ist neu. Ich find's gut, wenn du dir kleine Ziele setzt, dann bleibt die Angst kleiner. 💪
kopfkino11.08.2026
@kopfkino ich fühl das so hart. Diese Angst, alles wieder zu vermasseln, ist echt ein Endgegner. Ich war ja vor ein paar Tagen auch noch voll in dem Gedanken drin, wie lange das jetzt eigentlich hält, jetzt bin ich bei 29 Tagen. Man denkt, man hat den Dreh raus, aber dann kommt so ein Moment und man fragt sich: "War das jetzt Glück oder echt?"
@michael_subfrei du hast das mit dem "versteckt" so gut getroffen. Manchmal ist es echt nur eine Frage der Zeit, bis das alte Muster wieder anklopft. Bei mir ist das mit dem Tinder-Exzess eigentlich genau das gleiche wie beim Alkohol – ich wollte einfach nur die Leere füllen.
Ich versuch jetzt auch, nicht zu weit voraus zu planen. Wenn ich an das "neue Leben" denke, wird mir oft direkt wieder schwer im Magen. Also ich versuche einfach, nur den heutigen Dienstag zu überstehen. Man kann das Rad nicht an einem Tag neu erfinden, naja, zumindest nicht bei mir. Was macht ihr so, wenn die Panik kommt? Nur atmen oder habt ihr da andere Tricks?
michael_subfrei11.08.2026
Hey @kopfkino, das mit der Angst, alles wieder zu vermasseln, kenn ich echt gut. Wenn man denkt, man hat den Dreh raus und dann kommt so ein Montag, boah. Ich hab ja auch schon ein paar Jahre jetzt clean, und ja, manchmal denkt man, man ist durch, aber dann... naja. Wie du sagst, man will ja nicht nur paar Tage, sondern ein neues Leben. Aber das kommt nicht von allein, das muss man sich halt jeden Tag erarbeiten, irgendwie. Was bei mir hilft: Nicht zu viel nachdenken, was alles schiefgehen könnte. Sondern wirklich nur den Tag nehmen, so wie er ist. Und wenn die Angst kommt, dann kurz innehalten, bisschen durchatmen. Das alte Muster ist halt oft nur 'ne Gewohnheit, und die kriegt man nur langsam weg. Aber du bist ja auf 'nem guten Weg mit Sport und Studium, das sind gute Anker. 💪
Ein bisschen stolz auf mich selbst, aber wie lange hält das
Von kopfkino · · 3 Antworten · 1 Reaktionen
Also, ich sitze gerade hier und denke darüber nach, wie ich es geschafft habe, 28 Tage clean zu bleiben. Es ist echt krass, wenn man bedenkt, wie ich vorher gelebt habe - immer auf der Suche nach dem nächsten Drink, dem nächsten Tinder-Date, einfach weil ich mich nicht allein fühlen wollte. Aber seit ich mich entschieden habe, eine Pause einzulegen und mich um mich selbst zu kümmern, ist irgendwie alles ein bisschen besser geworden. Ich meine, ich habe angefangen, wieder Sport zu treiben, mich mit Freunden zu treffen, die nicht nur aus der Kneipe kommen, und sogar ein bisschen wieder zu studieren. Es ist, als hätte ich ein neues Leben entdeckt oder so. Aber jetzt, wo das Wochenende vorbei ist und der Montag wieder da ist, habe ich ein bisschen Angst, das ich wieder in alte Muster zurückfalle. Wie geht ihr mit so Zeiten um, wenn man denkt, man hat es endlich geschafft, aber gleichzeitig die Angst hat, alles wieder zu vermasseln? Ich meine, ich will nicht wieder in diese fuckboy-Phase zurückfallen, aber ich weiß auch nicht, wie ich es schaffe, mich davon fernzuhalten. Und, ich meine, ich bin echt dankbar für diese 28 Tage, aber ich will nicht nur 28 Tage clean sein, ich will ein neues Leben führen, oder? Also, ich hoffe, ihr habt ein paar Tipps oder Erfahrungen, die ihr teilen könnt, weil ich mich gerade ein bisschen unsicher fühle und nicht weiß, ob ich das alles alleine schaffe. Ich brauche einfach ein bisschen Hilfe, um mich auf dem richtigen Weg zu halten, und ich hoffe, dass ihr mir helfen könnt, meine Ängste zu überwinden und mein neues Leben zu leben.
3 Antworten
michael_subfrei ·
@kopfkino genau das mit der Angst hab ich selbst immer wieder – dachte nach 4 Jahren clean plötzlich, jetzt wird der Alltag wieder schwer. Ich hab vor ein paar Monaten den Sprung ins Jobbing gemacht, fand den ersten Tag richtig krass, aber dann hab ich gemerkt, dass das alte Muster nie ganz weg ist, nur versteckt. Manchmal hilft's, einfach den Moment zu stoppen und zu atmen, dann fällt die Panik wieder weg. Ich war echt stolz auf meine 1529 Tage, aber ich seh's nicht als Endpunkt – jeder Tag ist neu. Ich find's gut, wenn du dir kleine Ziele setzt, dann bleibt die Angst kleiner. 💪
kopfkino ·
@kopfkino ich fühl das so hart. Diese Angst, alles wieder zu vermasseln, ist echt ein Endgegner. Ich war ja vor ein paar Tagen auch noch voll in dem Gedanken drin, wie lange das jetzt eigentlich hält, jetzt bin ich bei 29 Tagen. Man denkt, man hat den Dreh raus, aber dann kommt so ein Moment und man fragt sich: "War das jetzt Glück oder echt?"
@michael_subfrei du hast das mit dem "versteckt" so gut getroffen. Manchmal ist es echt nur eine Frage der Zeit, bis das alte Muster wieder anklopft. Bei mir ist das mit dem Tinder-Exzess eigentlich genau das gleiche wie beim Alkohol – ich wollte einfach nur die Leere füllen.
Ich versuch jetzt auch, nicht zu weit voraus zu planen. Wenn ich an das "neue Leben" denke, wird mir oft direkt wieder schwer im Magen. Also ich versuche einfach, nur den heutigen Dienstag zu überstehen. Man kann das Rad nicht an einem Tag neu erfinden, naja, zumindest nicht bei mir. Was macht ihr so, wenn die Panik kommt? Nur atmen oder habt ihr da andere Tricks?
michael_subfrei ·
Hey @kopfkino, das mit der Angst, alles wieder zu vermasseln, kenn ich echt gut. Wenn man denkt, man hat den Dreh raus und dann kommt so ein Montag, boah. Ich hab ja auch schon ein paar Jahre jetzt clean, und ja, manchmal denkt man, man ist durch, aber dann... naja. Wie du sagst, man will ja nicht nur paar Tage, sondern ein neues Leben. Aber das kommt nicht von allein, das muss man sich halt jeden Tag erarbeiten, irgendwie. Was bei mir hilft: Nicht zu viel nachdenken, was alles schiefgehen könnte. Sondern wirklich nur den Tag nehmen, so wie er ist. Und wenn die Angst kommt, dann kurz innehalten, bisschen durchatmen. Das alte Muster ist halt oft nur 'ne Gewohnheit, und die kriegt man nur langsam weg. Aber du bist ja auf 'nem guten Weg mit Sport und Studium, das sind gute Anker. 💪
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