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Öffentlich lesbarer Thread

DMT? Angst vor dem ersten Trip nach 10 Monaten Clean

kurz bevor ich ins bett falle: Ich sitz gerade am Fenster, die Sonne brennt ein bisschen und plotzlich geht mir das Bild durch den Kopf, wie ein Freund letzte Woche von seinem DMT‑Trip erzählt hat. Ich war sofort hin- und hergerissen – zum einen diese tiefe Neugier, die ich seit meiner Klinikzeit kaum noch hatte, zum anderen das Schaudern, weil ich immer noch mit dem Ritzen und dem Alkohol gekämpft hab und jetzt seit fast 10 Monaten clean bin. Wie ich neulich in meinem Post über Angst vor Freundschaften geschrieben habe, fuhl ich mich oft zwischen Dankbarkeit und diesem nagenden Loch im Bauch gefangen. Und jetzt kommt diese Idee, dass ein Trip vielleicht das Loch fullt oder wenigstens kurzzeitig das Grau vertreibt. Aber tbh, ich habe Angst, dass ich das alte Muster wiederhole, nur mit einer anderen Substanz. Ich hab im DBT‑Training gelernt, meine Emotionen zu beobachten, bevor ich handle, und ich versuch, die Skills wie „Radical Acceptance“ anzuwenden. Trotzdem frage ich mich, ob ich uberhaupt bereit bin, so tief zu gucken, wenn ich noch nicht ganz sicher bin, wie ich meine Gefühle im Alltag regulier’n kann. Hat jemand von euch schon mal DMT ausprobiert, wahrend er noch in der Recovery‑Phase war? Wie habt ihr das Ganze integriert, ohne dass es die Therapie rückgängig macht? Gibt’s vielleicht Tipps, wie ich das Risiko minimieren kann, ohne mich komplett zu verschließen? Ich will nicht wieder in alte Fallen tappen, aber die Vorstellung, etwas zu erleben, das jenseits von all dem liegt, ist irgendwie verlockend. 🙏❤️

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