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DMT und diese Angst... hat jemand ähnliche Erfahrungen?
Hey Leute,
ich hoffe, ich bin hier im richtigen Kanal. Wir reden ja hier viel über Tryptamine und die Erfahrungen damit, und ich hab mich in letzter Zeit immer wieder gefragt, ob meine eigenen Reaktionen da vielleicht was Spezielles sind. Ich bin ja jetzt seid gut sechs Monaten clean, und diese Zeit hat mir echt viel gebracht, vor allem, weil ich endlich meine Panikattacken besser in den Griff bekomme. Aber manchmal, wenn ich so nachdenke über... naja, über das, was ich früher gemacht hab und was hier so diskutiert wird, dann kommt diese Angst hoch.
Ich hab letztens wieder von DMT gelesen, wie manche das als eine Art spirituelle Reise beschreiben, die einen total transformiert. Und ich denk mir so, krass, das klingt ja irgendwie faszinierend. Aber gleichzeitig, wenn ich nur dran denke, kriege ich schon so ein mulmiges Gefühl. Es ist nicht so, dass ich es wieder nehmen will, um Gottes Willen, nein. Aber ich hab irgendwie Angst vor dieser Intensität, vor dem Kontrollverlust, den viele beschreiben. Meine Psychose-Angst ist da halt auch noch ein riesiges Thema für mich. Früher hab ich das vielleicht nicht so gemerkt, weil ich eh oft neben der Spur war, aber jetzt, wo ich so aufgeräumter bin, fühlt sich das an, als würde ich durch einen dunklen Wald laufen, wo jeder Ast, der knackt, eine Gefahr sein könnte.
Hat von euch auch jemand diese Mischung erlebt? zum einen die Neugier oder das Verständnis für die psychedelische Erfahrung, und zum anderen diese tief sitzende Angst, die einen dann doch zurückhält? Wie geht ihr damit um? Ich weiß, viele hier suchen ja gerade diese tiefen Erfahrungen, aber ich frag mich, ob es auch okay ist, wenn man diese Grenzen zieht und sie vielleicht auch aus Respekt vor der eigenen Psyche nicht überschreitet?
Ich bin gespannt, was ihr dazu sagt. Inshallah finde ich hier ein paar Gedanken, die mir weiterhelfen.
