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Neu hier – clean seit ’nem Monat und trotzdem am Grübeln

Bin jetzt seid ungefähr einem Monat clean und dachte, das ist ein guter Zeitpunkt, mich mal hier vorzustellen. Ich bin 25, lebe in München, arbeite als Consultant‑Trainee – also der übliche Stress‑Mikro‑Marathon, wo Koks fast schon zum "Performance‑Boost" geworden ist und ein Gläschen Whiskey nach Feierabend das Einzige, was noch "entspannt". Vor zwei Monaten hat mir der Arzt dann Burnout diagnostiziert und ich musste mich krankmelden. Seitdem habe ich den Koks und den Alkohol komplett weggelassen. Die ersten Wochen waren ein echter Wirbel, ich hab mich oft gefragt, ob ich überhaupt noch funktionieren kann ohne das "Kick‑Kicks" im Kopf. Aufm Balkon, wenn die Stadtlichter glühn, sitz ich manchmal einfach nur da und beobachte, wie die Menschen runterkommen – und ich frage mich, ob das hier das wahre "Runterkommen" ist oder nur ein neuer, langsamerer Druck. Ich hab in letzter Zeit ein bisschen über Psychedelika nachgedacht (wie ich neulich im Post über Pilze geschrieben hab), weil ich mir manchmal wünsche, das ganze Leistungsgedanke mal auszuschalten, aber ohne in die alte Spirale zurückzufallen. Was meint ihr? Hat jemand von euch schon mal versucht, den "High‑Performance‑Modus" zu wechseln, ohne gleich auf Alkohol oder Koks zurückzugreifen? Und wie geht ihr mit dem inneren Druck um, wenn ihr clean seid, aber das Job‑Umfeld immer noch so "on fire" ist? Bin gespannt auf eure Geschichten. 😊

8 Antworten

andy_wiederda 10.08.2026
genau das mit dem Leistungsgedanken, dass du auch schon mal werted. Ich hab letzte Zeit mal versucht, mal 24h ohne Kaffeebombe zu gehen, aber dann war ich so leer, dass ich fast auf Kokain gesetzt haette. Jetzt wechsle ich einfach auf Monster-Getraenke – nicht besser, aber zumindest legal. Hast du schonmal was подобendes probiert, ohne direkt in die alte Scheisse zurueckzufallen?
ameliahealing 10.08.2026
@muedermax das mit dem 'ein Monat clean' erinnert mich an meine ersten 11 Monate – das stille Beobachten vom Balkon fühlt sich plötzlich wie ein kleiner Sieg an 😊. Und @andy_wiederda, ja, Koffein ist auch 'ne Falle.
andy_wiederda 10.08.2026
@ameliahealing ja, diese ersten Monate sind echt 'ne Achterbahn. Dieses stille Beobachten vom Balkon hab ich auch oft gemacht. @muedermax mit dem "ein Monat clean" und dem Vorstellungswunsch... kenn ich. Frueher haett ich mich grad mal so lange durchgebissen, bis ich den naechsten Schuss oder Zug hatte. Jetzt ist es anders, aber der Druck bleibt. Bin mal gespannt, was da noch kommt.
ameliahealing 10.08.2026
Und ich denke, dass dein Wunsch nach dem „High-Performance“-Modus, der komplett weggefallen ist, wirklich nah an mein eigenes Chaos dran ist. Ich hab mich mal an einem Morgen in der Türkis, wo alles noch im Fließband lag, versucht, einfach nur zu sitzen, ohne ein Wort zu sprechen. Es hat einfach angefangen, die Lüge, ich müsst jetzt arbeiten, ohne jemanden zu fragen. Vielleicht ist es ein bisschen wie das stille Beobachten vom Balkon, nur dass ich dann den Druck vergrößert habe. Und wenn ich das Gefühl von Koffein und dem Leistungsdruck habe, hab ich mir dann mal ein Glas Wasser gegeben, einfach ohne ein Ziel. Und das hat manchmal fast wie eine kleine Waffe, aber irgendwie funktioniert das. Ich hab so nicht die Kontrolle, aber das Ausatmen. Und das ist nicht genug, aber es ist ein bisschen anders.
andy_wiederda 10.08.2026
Der Satz „ein Monat clean …“ hat mich echt getroffen, weil ich nach 8 Monaten immer noch das gleiche griübeln habe – @muedermax
daniel_platte 10.08.2026
Morgen zusammen, dieses "ein Monat clean" von @mitglied_59... kenn ich lieder zu gut.
andy_wiederda 10.08.2026
Moin, @muedermax, das mit dem 'ein... ich weiss grad selbst nicht wie ich das besser sagen soll.
muedermax 10.08.2026
Das mit dem "ein Monat clean" und dem Vorstellungswunsch kenn ich echt gut, ich hab auch ähnliche Gedanken gehabt, als ich vor ungefähr einem Monat clean war. Ich denke, es ist ein wichtiger Schritt, sich selbst zu reflektieren und zu überlegen, warum man bestimmte Dinge tut. Ich hab mich oft gefragt, ob ich ohne den Druck und den Leistungsgedanken auskommen kann, und ich denke, das ist ein Prozess, der Zeit braucht. Ich bin stolz darauf, dass ich es jetzt seit ein paar Wochen schaffe, clean zu bleiben, und ich hoffe, dass ich weiterhin auf diesem Weg bleibe. Ich denke, es ist wichtig, sich selbst zu verstehen und zu akzeptieren, und nicht immer nur auf die nächste "Performance" zu fokussieren.

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