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Öffentlich lesbarer Thread

Wie wirkt sich die neue Drogenpolitik auf uns Familien aus...

Also ich hab gerade das Interview im Tagesspiegel gelesen, wo die Grünen jetzt endlich den Plan vorstellen, das Cannabis‑Gesetz zu lockern und mehr Geld in Präventionsprogramme zu stecken. Auf den ersten Blick klingt das ja super, aber ich frage mich echt, was das konkret für uns bedeutet, die jeden Tag mit einem alkoholkranken Mann und zwei kleinen Kids kämpfen. 🤔 Gestern war ich wieder im Supermarkt, mein Sohn fragte plötzlich, warum Papa immer wieder „zu spät“ nach Hause kommt, und ich musste ihm wieder die gleiche Ausrede geben – dass er „ein bisschen müde“ sei. Ich hab das Gefühl, dass solche politischen Entscheidungen oft in der Luft hängen, während wir hier am Boden mit den echten Konsequenzen ringen. Ich hab ja schon in meinem letzten Post erzählt, dass ich jetzt in der 3. Therapie meines Mannes bin, und trotzdem bleibt das „Sorgen‑und‑Warten“-Gefühl. Jetzt, wo die Regierung mehr Geld für Suchtprävention verspricht, frage ich mich: Wer entscheidet, wo das Geld hinfließt? Wird das wirklich in Familien wie unsere gehen, oder bleibt das bei großen Kampagnen und “Aufklärung” für die Allgemeinheit? Und wie kann ich als Mutter dafür sorgen, dass meine Kids nicht in den gleichen Strudel geraten, wenn das Gesetz sich ändert? Habt ihr vielleicht schon Erfahrungen mit neuen Förderprogrammen oder kennt ihr konkrete Anlaufstellen, wo man als Angehörige*r wirklich Hilfe bekommt? Ich fühle mich manchmal total überfordert und würde gern wissen, ob andere von euch ähnliche Sorgen haben, wenn jetzt plötzlich über „legal“ und „prävention“ geredet wird. ❤️
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