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Morgenroutine in der Übergangseinrichtung – Was hilft euch
Ich sitz hier seit etwa einem Monat clean und versuch, meine Tage ein bisschen zu planen, damit ich nicht wieder in alte Muster falle. Das Aufstehen ist das Schwierigste – die Klinke zum Licht ist immer noch zu laut, und das Bett fühlt sich irgendwie wie ein Gefängnis an, obwohl ich ja schon draußen bin. Ich hab mir ne kleine Checkliste gemacht: Aufstehen, Wasser trinken, 10 Minuten Atemübung, dann ein kurzer Spaziergang im Hof. Manchmal fühl ich mich aber total überfordert, weil die Gedanken plötzlich überall hin springen und ich nicht mehr weiß, wo ich anfangen soll.
Ein Kollege hat mir mal geraten, das Handy für fünf Minuten komplett auszuschalten, weil das ständige Ping‑Geräusch den Kopf nur noch mehr dreht. Ich probier das jetzt fast jeden Morgen, und es hilft ein bisschen, aber nicht immer. Dann kommt noch das Problem mit der Substitution: Die Tabletten kommen pünktlich, aber ich vergesse... vielleicht kennt das jemand hier auch.
