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Öffentlich lesbarer Thread
Wie reagiert meine Tochter, wenn das Telefon plötzlich klingelt?
Von werner_alte_schulevor 2 Std.💬 0❤️ 0
Ich sitz hier an meinem alten Küchentisch, das Licht vom Abendhimmel dringt schwach durch das Fenster und ich denke drüber nach, wie oft das Klingeln des Telefons früher ein echter Notruf war. Heute, nach 11 Tagen clean, bin ich wieder bei meiner Polamidon‑Substitution, aber das Telefon hat für meine Familie immer noch eine ganz andere Bedeutung.
Gestern kam meine Tochter plötzlich nach Hause, ganz unverhofft – wir hatten uns ja seit Wochen kaum noch wirklich gesprochen. Sie stand in der Tür, sah mich an und fragte: „Papa, warum hast du das Telefon immer aus der Hand genommen, wenn es geklingelt hat?“ Ich wusste nicht, wie ich darauf reagieren soll. Auf der einen Seite wollte ich ihr zeigen, das ich es ernst meine, dass ich jetzt wirklich versuche, das alte Muster zu durchbrechen. Auf der anderen Seite fühlt es sich komisch an, wenn ich ihr etwas erkläre, das ich selbst erst seit ein paar Tagen verstehe.
Ich hab versucht zu sagen, dass das Klingeln für mich früher wie ein kleiner Knopf war, den ich nicht halten durfte, weil er immer den Drang auslöste. Aber meine Worte kamen stockend, und ich merkte, dass sie gleich das Bild von den alten East‑Side‑Bars sah, wo das Telefon ein ständiger Begleiter war. Ich frage mich, ob ich ihr zu viel auf einmal gebe. Wie kann man einem jungen Menschen, der selbst noch lernt, mit solchen Triggern umzugehen, das Ganze in kleine, greifbare Stücke zerlegen?
Vielleicht habt ihr ja ähnliche Erfahrungen, wenn Eltern plötzlich wieder „clean“ sind und die Familie erst lernen muss, die neue Realität zu verstehen. Was hat euch geholfen, klare Signale zu senden, ohne gleich zu viel zu erwarten? Ich würde mich freuen, von euch zu hören. 🙏
Wie reagiert meine Tochter, wenn das Telefon plötzlich klingelt?
Von werner_alte_schule · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Ich sitz hier an meinem alten Küchentisch, das Licht vom Abendhimmel dringt schwach durch das Fenster und ich denke drüber nach, wie oft das Klingeln des Telefons früher ein echter Notruf war. Heute, nach 11 Tagen clean, bin ich wieder bei meiner Polamidon‑Substitution, aber das Telefon hat für meine Familie immer noch eine ganz andere Bedeutung.
Gestern kam meine Tochter plötzlich nach Hause, ganz unverhofft – wir hatten uns ja seit Wochen kaum noch wirklich gesprochen. Sie stand in der Tür, sah mich an und fragte: „Papa, warum hast du das Telefon immer aus der Hand genommen, wenn es geklingelt hat?“ Ich wusste nicht, wie ich darauf reagieren soll. Auf der einen Seite wollte ich ihr zeigen, das ich es ernst meine, dass ich jetzt wirklich versuche, das alte Muster zu durchbrechen. Auf der anderen Seite fühlt es sich komisch an, wenn ich ihr etwas erkläre, das ich selbst erst seit ein paar Tagen verstehe.
Ich hab versucht zu sagen, dass das Klingeln für mich früher wie ein kleiner Knopf war, den ich nicht halten durfte, weil er immer den Drang auslöste. Aber meine Worte kamen stockend, und ich merkte, dass sie gleich das Bild von den alten East‑Side‑Bars sah, wo das Telefon ein ständiger Begleiter war. Ich frage mich, ob ich ihr zu viel auf einmal gebe. Wie kann man einem jungen Menschen, der selbst noch lernt, mit solchen Triggern umzugehen, das Ganze in kleine, greifbare Stücke zerlegen?
Vielleicht habt ihr ja ähnliche Erfahrungen, wenn Eltern plötzlich wieder „clean“ sind und die Familie erst lernen muss, die neue Realität zu verstehen. Was hat euch geholfen, klare Signale zu senden, ohne gleich zu viel zu erwarten? Ich würde mich freuen, von euch zu hören. 🙏