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Öffentlich lesbarer Thread
Dieses verdammte Schweigen, wenn das Glas leer ist
Von dritteReihevor 1 Std.💬 0❤️ 0
Naja, ich sitze hier und es ist wieder Abend. Die Tauben sind längst weg vom Balkon, und die Stadt fängt an, ihr Abendkleid anzuziehen mit all den Lichtern. Ein Monat ist das jetzt, glaube ich. Ein Monat, seit ich das letzte Mal bewusst das Gefühl hatte, die Kälte des Whiskys auf der Zunge zu spüren. Und es ist, ehrlich gesagt, ein merkwürdiges Schweigen, das sich manchmal einstellt.
Früher war das anders. Da war immer dieser Lärm, dieser innere Dialog, der Kampf – oder eben die Lösung, wie ich es damals sah. Jetzt ist da... Leere. Manchmal ist sie angenehm, so eine Art friedliche Stille. Aber oft fühlt sie sich an wie eine Lücke. Wie etwas, das fehlt. Kennt ihr das? Dieses Gefühl, dass ein Teil von euch fehlt, obwohl man weiß, dass dieser Teil einem nicht gut getan hat.
Ich frage mich dann, was war eigentlich echt in den ganzen Jahren? Waren das Gespräche? Waren das Gefühle? Oder war das alles nur Nebel, durch den ich mich getrunken habe? Dieses Schweigen, das mich jetzt manchmal überfällt, wenn ich allein bin, ist wie ein Spiegel, der mir diese Fragen vorhält. Und ich hab darauf noch keine saubere Antwort gefunden.
Manchmal möchte ich einfach nur jemanden anrufen, der das versteht. Der weiß, wie es ist, wenn man diese Lücke spürt, die mal gefüllt war mit dem, was einen kaputt gemacht hat. Ist das nur eine Phase? Oder ist das das neue Normal? Ich meine, ich bin dankbar, dass ich diesen Monat geschafft habe, wirklich. Aber dieses Schweigen... es macht mich manchmal ganz nervös. Was macht ihr, wenn dieses Gefühl kommt?
Dieses verdammte Schweigen, wenn das Glas leer ist
Von dritteReihe · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Naja, ich sitze hier und es ist wieder Abend. Die Tauben sind längst weg vom Balkon, und die Stadt fängt an, ihr Abendkleid anzuziehen mit all den Lichtern. Ein Monat ist das jetzt, glaube ich. Ein Monat, seit ich das letzte Mal bewusst das Gefühl hatte, die Kälte des Whiskys auf der Zunge zu spüren. Und es ist, ehrlich gesagt, ein merkwürdiges Schweigen, das sich manchmal einstellt.
Früher war das anders. Da war immer dieser Lärm, dieser innere Dialog, der Kampf – oder eben die Lösung, wie ich es damals sah. Jetzt ist da... Leere. Manchmal ist sie angenehm, so eine Art friedliche Stille. Aber oft fühlt sie sich an wie eine Lücke. Wie etwas, das fehlt. Kennt ihr das? Dieses Gefühl, dass ein Teil von euch fehlt, obwohl man weiß, dass dieser Teil einem nicht gut getan hat.
Ich frage mich dann, was war eigentlich echt in den ganzen Jahren? Waren das Gespräche? Waren das Gefühle? Oder war das alles nur Nebel, durch den ich mich getrunken habe? Dieses Schweigen, das mich jetzt manchmal überfällt, wenn ich allein bin, ist wie ein Spiegel, der mir diese Fragen vorhält. Und ich hab darauf noch keine saubere Antwort gefunden.
Manchmal möchte ich einfach nur jemanden anrufen, der das versteht. Der weiß, wie es ist, wenn man diese Lücke spürt, die mal gefüllt war mit dem, was einen kaputt gemacht hat. Ist das nur eine Phase? Oder ist das das neue Normal? Ich meine, ich bin dankbar, dass ich diesen Monat geschafft habe, wirklich. Aber dieses Schweigen... es macht mich manchmal ganz nervös. Was macht ihr, wenn dieses Gefühl kommt?