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Öffentlich lesbarer Thread
Wenn die Stille nach dem Ausziehen plötzlich lauter klingt?
Von niewiedervor 10 Min.💬 0❤️ 0
Also, ich bin jetzt seit ein paar Wochen wirklich alleine in meiner WG, und das klingt jetzt vielleicht kitschig, aber die Stille hier ist manchmal fast unerträglich. Früher war das Haus meiner Mutter immer voll – Geschrei, Gläser klirren, die ständige Angst, dass wieder Alkohol riecht. Jetzt, wenn ich nach Hause komme, ist alles so still, dass ich plötzlich jedes kleine Geräusch in meinem Kopf nachhake.
Gestern hab ich das Fenster offen gelassen, weil das Wetter noch zu warm war, und plötzlich hörte ich das entfernte Rattern von der Straße. Da war in mir dieser alte Reflex, dass ich sofort an die Tür meiner Mutter denken muss, ob sie wieder trinkt, ob ich da sein soll. Und ich frage mich: Wie soll ich mit dieser inneren Alarmanlage umgehen, die einfach nicht abschaltet, obwohl ich physisch nicht mehr im Haus bin?
Letztes Mal hab ich ja geschrieben, wie schwer es mir fällt, mich von der Schuld zu befreien, wenn ich Abstand halte – und das hat mir ein paar Antworten gebracht, die echt geholfen haben. Jetzt geht's mir aber eher um das Gefühl, dass ich mich selbst vergesse, weil ich immer noch auf den Alarm reagiere. Pack schlägt sich manchmal mit meinem Wunsch nach Ruhe, und ich weiß nicht, ob ich einfach weiter atmen soll oder ob ich das noch irgendwie "abschalten" kann.
Hat jemand von euch das gleiche erlebt, wenn der Alltag plötzlich ruhiger wird und die alten Sorgen plötzlich wieder laut? Ich könnte echt ein paar Tipps gebrauchen, tbh. 😊
Wenn die Stille nach dem Ausziehen plötzlich lauter klingt?
Von niewieder · · 0 Antworten · 0 Reaktionen
Also, ich bin jetzt seit ein paar Wochen wirklich alleine in meiner WG, und das klingt jetzt vielleicht kitschig, aber die Stille hier ist manchmal fast unerträglich. Früher war das Haus meiner Mutter immer voll – Geschrei, Gläser klirren, die ständige Angst, dass wieder Alkohol riecht. Jetzt, wenn ich nach Hause komme, ist alles so still, dass ich plötzlich jedes kleine Geräusch in meinem Kopf nachhake.
Gestern hab ich das Fenster offen gelassen, weil das Wetter noch zu warm war, und plötzlich hörte ich das entfernte Rattern von der Straße. Da war in mir dieser alte Reflex, dass ich sofort an die Tür meiner Mutter denken muss, ob sie wieder trinkt, ob ich da sein soll. Und ich frage mich: Wie soll ich mit dieser inneren Alarmanlage umgehen, die einfach nicht abschaltet, obwohl ich physisch nicht mehr im Haus bin?
Letztes Mal hab ich ja geschrieben, wie schwer es mir fällt, mich von der Schuld zu befreien, wenn ich Abstand halte – und das hat mir ein paar Antworten gebracht, die echt geholfen haben. Jetzt geht's mir aber eher um das Gefühl, dass ich mich selbst vergesse, weil ich immer noch auf den Alarm reagiere. Pack schlägt sich manchmal mit meinem Wunsch nach Ruhe, und ich weiß nicht, ob ich einfach weiter atmen soll oder ob ich das noch irgendwie "abschalten" kann.
Hat jemand von euch das gleiche erlebt, wenn der Alltag plötzlich ruhiger wird und die alten Sorgen plötzlich wieder laut? Ich könnte echt ein paar Tipps gebrauchen, tbh. 😊