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Öffentlich lesbarer Thread

Benzos als Ausweg oder Teufelskreis

Also, ich sitz hier und denke wieder mal über meine Zeit mit Koks und Benzos nach. Ich hab ja schon erzählt, wie ich mit dem Koks in der Gastro-Szene angefangen hab und wie es dann immer mehr wurde, bis ich irgendwann täglich 3-5g geschnupft hab. Aber was ich noch nicht so viel darüber gesprochen hab, sind die Benzos, die ich immer wieder genommen hab, um runterzukommen, wenn der Kokskick zu viel wurde. Es war wie ein Teufelskreis - Koks am Abend, um durchzuhalten, und dann Benzos am nächsten Morgen, um den Crash zu überstehen. Und dann ging das wieder von vorne los. Ich bin jetzt seit ein paar Monaten clean und versuche, mich mit meiner Vergangenheit auseinanderzusetzen. Aber ich frage mich, ob ich ohne die Benzos jemals in der Lage gewesen wäre, mich aus diesem Teufelskreis zu befreien. Oder ob sie mich letztendlich nur tiefer in die Sucht gezogen haben. Ich meine, es ist ein bisschen wie ein Paradox - sie halfen mir, runterzukommen, aber gleichzeitig machten sie es mir auch leichter, weiterzumachen. Jetzt, wo ich clean bin, versuche ich, mich mit diesen ganzen Gefühlen und Gedanken auseinanderzusetzen, und ich frage mich, ob ich jemals in der Lage sein werde, ohne diese Substanzen zu leben. Ich bin echt dankbar für jeden Tipp oder jede Erfahrung, die ihr teilen könnt, weil ich immer noch ein bisschen unsicher bin, wie ich mich jetzt zurechtfinden soll. Und ich hoffe, dass ich bald in der Lage sein werde, mich selbst zu verstehen und einen Weg zu finden, der für mich richtig ist.
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