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Öffentlich lesbarer Thread

Bin ich jetzt ein Workaholic oder einfach nur motiviert

Also, ich sitz gerade an meinem Schreibtisch und guck mir meine Studienplane an. Ich bin echt motiviert, endlich mein Psychologie-Studium zu beenden und hab mir deshalb ein ziemlich ambitioniertes Ziel gesetzt: ich will in den nachsten 6 Monaten meine Masterarbeit fertigstellen. Das klingt vielleicht nicht so krass, aber ich hab ja auch noch mein normales Leben, meine Selbsthilfegruppe und so weiter. Letzte Woche hab ich dann echt 12 Stunden am Tag gestudiert und gearbeitet, weil ich einfach nicht aufhören konnte. Ich dachte, ich ware einfach nur motiviert, aber jetzt, am Dienstagmorgen, fühle ich mich plotzlich total ausgelaugt und ich frage mich, ob ich nicht vielleicht ein bisschen zu viel mache. Ich meine, ich bin clean seid... na ja, seit einiger Zeit jetzt, und ich will mich nicht wieder in eine Sucht fluchten, aber ich brauch auch meinen Erfolg, ihr wisst, was ich meine? Ich will einfach nur wissen, ob ich jetzt ein Workaholic bin oder ob ich einfach nur sehr motiviert bin. Kann man das uberhaupt auseinanderhalten? Halt, ich meine, ich will nicht wieder in eine Sucht fallen, aber ich will auch meine Ziele erreichen. Ich kenn mich da leider auch nicht so gut aus, weil ich mit Drogen und so hatte zu kampfen, nicht mit Arbeit. Naja, vielleicht habt ihr eine Meinung dazu? Wisst ihr, wie man das auseinanderhalten kann? Ka ich mir das irgendwie antrainieren, dass ich mich nicht so verausgabe? Oder ist das einfach nur ein Teil meines Weges, den ich gehen muss?
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